Aussie All-In-Paket in Australien

"Australien ist ein recht teures Land, jedoch ist der Mindestlohn sehr hoch"

  • Work & Travel
  • Australien
  • 10 Monate

Erfahrungsbericht von

14.03.2013

Anna schrieb:

"Ich habe schon als ich 15 Jahre alt war von Australien geträumt und mir damals vorgenommen nach dem Abitur nach Australien zu gehen "no matter what". :-)  Vor dem Abflug war ich komischerweise gar nicht so arg aufgeregt! Ich bin mit einer Gruppe von Praktikawelten geflogen, mit der ich mich schon vorher durch Facebook in Verbindung gesetzt hatte und meine ersten Tage waren vorgeplant. Ich habe mich einfach nur riesig auf die kommenden Monate gefreut!

Die Zeit während meines Aufenthaltes war super und genau nach meinen Vorstellungen.

Ich wollte dort einzigartige Menschen kennenlernen, mir die Natur anschauen und mein Englisch verbessern. Dies alles habe ich erreicht und habe Freundschaften fürs Leben gewonnen, vor allem auch, weil ich zwei mal für eine längere Zeit an einem Ort geblieben bin und somit viele Einheimische kennengelernt habe.

Das empfehle ich allen die noch vorhaben nach Australien zu gehen zutiefst!

Geht irgendwo längere Zeit Kellnern und lernt dabei durch Kollegen und Gäste wirklich die Leute kennen! So hab ich´s gemacht ;-)

Da ich ja "Work und Traveln" war, war mein Tagesablauf ganz unterschiedlich!

Bei meinem Kellnerjob habe ich meist am Wochenende gearbeitet unter der Woche hatte ich viel frei und konnte mit Freunden viele Sachen unternehmen.

Als ich gereist bin, waren halt viele gebuchte Touren auf dem Programm (Red Center, Whitsundays, Fraser Island etc.), die sich, trotz meist frühem Aufstehen, sehr gelohnt haben!

Ich hab zweimal längere Zeit in Australien gearbeitet. Einmal 3 Monate in einem Restaurant als Kellnerin. Zudem hab ich dort Kaffee gemacht mit einer fancy Maschine und ab und zu abgespült, wenn halt grad Not an Mann war.

Dadurch, dass ich recht lange dort war, durfte ich sehr eigenständig arbeiten und wurde immer für meinen "deutschen Eifer und Pünktlichkeit" gelobt ;-) Zweitens habe ich dann wieder knapp 3 Monate als Freiwillige in einem "Retreat Center" gearbeitet, dort wurden Tagungen und Schulungen abgehalten, wo die Teilnehmer auch über Nacht blieben und somit hab ich anfangs immer die Betten gemacht und nach 2 Wochen war ich dann nur noch in der Küche tätig und habe kochen geholfen. Verantwortlich war ich da vor allem für morning tea, afternoon tea und abends die Nachspeisen herzurichten.

Ich hätte es bei beiden Jobs wirklich nicht besser treffen können!!

Mit der neuen Kultur und Bevölkerung hab ich nur total tolle und nur positive Erfahrungen gesammelt! Wie gesagt habe ich durch meine zwei längeren Aufenthalte viele einheimische Freunde verschiedenen Alters gewonnen.

Australier sind super nette Leute! Vor allem ist mir aufgefallen, wie oft sie sich bedanken. Sie bedanken sich wirklich für alles, auch wenn du als Angestellte nur dein Job machst! Und wenn du nach deiner Arbeit gehst kommt auch immer nochmal von allen Kollegen "Thank you so much", das ist echt toll und eines der Dinge, die ich zurück in Deutschland sehr vermisse. Auch das "bitte" wenn man nach etwas fragt kommt in Deutschland viel zu selten, wie mir mittlerweile aufgefallen ist.

Der lustigste oder schönste Moment…Och Gottchen...da kann ich mich gerade gar nicht entscheiden... :-)

War es das Schnorcheln in der einzigartig Korallenwelt im Great Barrier Reef, bei dem ich mir jedoch einen ordentlichen Sonnenbrand am Rücken geholt habe ;-), die gigantischen Wasserfälle bei Cairns oder doch das Red Center, wo der Grant Canyon und die Olgas einfach nur atemberaubend sind und ich den Sonnenaufgang über dem Ayers Rock und den gigantischen Sternenhimmel bei Nacht nie vergessen werde. Oder vielleicht auch Tasmanien, wo ich das erste Mal wilde Kängurus gefüttert habe und Port Arthur, das alte Gefängnis, das idyllisch in einer wunderschönen Landschaft liegt und damit nur noch erschreckender ist.

Auch der Road Trip an der Great Ocean Road war ein unvergessliches Erlebnis inkl. einigen Autopannen und surfen am Strand. Gar nicht anfangen will ich von den tollen, einzigartigen Menschen, die ich treffen durfte und mit denen ich ewig verbunden bleiben werde.

Nee...ich kann mich wirklich nicht entscheiden!!! :-)

Die Vorbereitungen durch Praktikawelten waren sehr gut, die Reiseunterlagen gut zum Vorbereiten auf das was kommt. Auch die Einführungsveranstaltungen in Sydney waren sehr gut und übersichtlich. Dass wir eine SIM-Karte für´s Handy bekommen haben war super so konnte man sehr billig mit dem Heimatland in Verbindung bleiben und kostenlos mit anderen Teilnehmern stundenlang telefonieren. ;-) Auch dass wir eine Postadresse in Sydney hatten war echt ein Segen. Bei vielen wo man sich anmeldet Bank TFN etc. braucht man eine Postadresse, die man, wenn man ohne Organisation kommt und nicht die ganze Zeit an einem Ort bleibt, nicht hat.

Auch, dass die Briefe kostenlos nachgesendet wurden, wenn man doch mal irgendwo ein paar Wochen geblieben ist, war ein super Service!

Danke Praktikawelten! :-)

Die Betreuung während meines Aufenthaltes war super und genau nach meinen Vorstellungen.

Die Abholung anfangs vom Flughafen war gut, denn neu in einem Land und dann gleich in Sydney ist nicht leicht. Auch die Einführungsveranstaltungen waren sehr hilfreich und das Nachsenden der Post hat super geklappt.

 

Fazit:

Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung solch einen Auslandsaufenthalt zu machen!!! :-)

Es war eine Bereicherung fürs Leben mit Erfahrungen die ich nicht vergessen werde und ich nicht missen will!

Persönlich hat mich der Aufenthalt auch weiter gebracht, man wird definitiv eigenständiger durch selber kochen, Wäsche waschen und vor allem durch selber planen, wo man als nächstes hingeht und dabei seine Finanzen immer im Auge behalten muss. Sein Englisch verbessert man natürlich auch sehr, ich habe versucht mich nur auf Englisch zu unterhalten, egal welche Nation mir gegenüber war. Das Deutsch, muss ich gestehen, hat aber darunter leider etwas gelitten. ;-) Durch all diese Dinge steigt natürlich auch das Selbstvertrauen!

Ein paar Tipps:

Geht positiv an die Sache ran, lasst euch durch nichts entmutigen und seid offen für Neues!!!

Als ich daheim weg bin, hatte ich mir gesagt ich will auf keinen Fall babysitten oder kellnern. Beides habe ich im Endeffekt gemacht und dadurch viel Erfahrung gesammelt!!!

Australien ist ein recht teures Land, jedoch ist der Mindestlohn sehr hoch (16 Dollar/Stunde, dies gilt jedoch nicht beim Erntehelfer!) und somit empfehle ich erst zu arbeiten und dann zu reisen.

Habt Spaß und genießt die Monate!!!!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Anna H. so begeistert hat: Aussie All-In-Paket in Australien