roadtrip
fuesse aus fenster und karte

Wie plane ich einen Roadtrip?

Ein Roadtrip ist schon lange nicht mehr nur eine Art zu Reisen, sondern gleichzeitig auch ein Lebensgefühl. Mit den besten Freunden sich auf den Weg machen, die Welt entdecken und jede Tankstelle dazwischen. Solange die Snacks reichen und die Playlist stimmt, bedeutet ein Roadtrip mehr als nur eine Reise von A nach B. Es ist ein Erlebnis, ein Gefühl der Freiheit und ein einmaliger Weg ein Land anhand seiner Verkehrsschilder, Kennzeichen und weiten Straßen zu entdecken.

Sei es für den ultimativen Campertrip während deines Work-and-Travel-Programmes in Australien, eine Rundreise durch die berühmten Nationalparks der USA oder einfach um das Land im Anschluss an dein Freiwilligenprojekt noch besser kennenzulernen... Lies weiter für Tipps zu deinem perfekten Roadtrip-Abenteuer!

Stelle dir folgende Fragen, um die optimale Reiseroute festzulegen:

Kunst in New York
palmen

Wie viel Zeit habe ich?

Natürlich ist es wichtig zu anfangs festzulegen, wann es losgehen soll und wie viel Zeit du für deinen Roadtrip hast. Oftmals bestimmen feste Termine, wie zum Beispiel der Schulabschluss, die Arbeit oder der Studienbeginn deinen Zeitplan.

Wenn möglich, versuche deinen Roadtrip so zu legen, dass du bei kürzeren Reisen die Hauptferienzeiten vermeidest oder in der Nebensaison reist. Gerade bei beliebten Reisezielen und -Routen macht dies den Roadtrip gleich viel entspannter, wenn du nicht mit hunderten anderen Weltenbummlern um den gleichen perfekten Aussichtspunkt oder Fotospot kämpfen musst.

Bei längeren Reisen hingegen und etwas Flexibilität, was deinen Zeitplan angeht, richte deine Reisezeit nach der optimalen Reisesaison. Möchtest du die Kirschblüten in Japan bestaunen, die perfekten Wellen auf Hawaii bezwingen oder in Mexiko den farbenfrohen Día de Muertos feiern? Dann plane dies mit ein!

Du solltest dir außerdem überlegen, ob du genügend Zeit für etwas Spontanität mitbringst oder dir lieber einen festen Reiseplan steckst, um alle deine Ziele unterzubringen.

Wie lege ich meine Route fest?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Roadtrip: Der geplante und der spontane Roadtrip.

Beide haben ihre Vorteile und natürlich macht in vielen Fällen auch eine Kombination aus beiden am meisten Sinn. Es kommt dabei ganz darauf an, wie viel Zeit du hast, welches Reiseland du im Auge hast und was dir potentiell mehr Spaß macht – denn auf den Straßen dieser Welt wirst du nicht nur Freigeistern, sondern auch Organisationskünstlern begegnen.

Überlege dir, ob du feste Ziele hast, die du unbedingt sehen möchtest, welche Reiseroute sich von den Entfernungen her anbietet (optimaler weise solltest du nicht mehr als 6 Stunden am Tag fahren müssen) und welcher Start- und Endpunkt passt. Soll es zum Beispiel eine Rundreise werden oder lohnt sich ein Gabelflug?

Lade dir eine Roadtrip App runter oder plane deine Route mit Google Maps, so findest du schnell heraus, ob deine Vorstellungen realistisch sind und entdeckst eventuell durch Zufall interessante weitere Orte, die auf dem Weg liegen. Beachte außerdem, dass du immer mehr Zeit für eine Strecke einrechnen solltest als angegeben.

Praktikawelten Tipp: Sieh dir die Routen von organisierten Reisen zur Inspiration an, denn diese führen meistens zu den beliebtesten Zielen und nutzen die idealen Routen. Oder nimm gleich an einer unser Adventure Touren teil, perfekt abgestimmt auf deinen Sabbatical!

karte
bully tour

Was ist mein Budget?

Das liebe Geld ist natürlich immer ein Thema; gerade, wenn du deinen Roadtrip so preisgünstig wie möglich halten möchtest. Lege im Vornherein fest, wo dein Budget liegt. Mit einer ersten Recherche wirst du einschätzen können, ob dies für deine Vorstellungen realistisch ist und dementsprechend deinen Plan anpassen können.

Du wirst dann schnell feststellen, ob du von gewissen Faktoren nicht abweichen möchtest, zum Beispiel vom Zielland deines Sabbaticals, der Unterbringung oder gewissen Aktivitäten, die du unbedingt erleben möchtest. Richte danach den Rest aus. Es macht selbstverständlich einen Unterschied, ob du im Camper oder in 4-Sterne-Hotels schläfst, jeden Morgen deinen Starbucks Kaffee brauchst, lieber die Wanderwege der Welt erkundest oder Mickey Mouse in jedem Disneyland weltweit auf deinen Besuch wartet.

Praktikawelten Tipps für den Sparfuchs-Weltenbummler:

  • Bring deine eigenen Snacks und kaufe Wasser und Essen in Großpackungen.
  • Wenn du nicht im Camper oder Zelt schlafen möchtest, dann suche nach alternativen Übernachtungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Couchsurfing, günstige Motels und Airbnbs außerhalb der Touristenhochburgen.
  • Plane deine Routen so, dass du teure Mautgebühren vermeidest.
  • Spare Benzingeld, indem du Fahrten zu Stoßzeiten reduzierst, so konstant wie möglich eine Geschwindigkeit hältst und das Auto so oft wie möglich abstellst, um zu Fuß zu gehen.
  • Carsharing hilft die Fixkosten zu teilen und macht noch dazu Spaß!
  • Investiere in Jahrespässe für Nationalparks, Freizeitparks oder versuche gewisse Aktivitäten im Voraus günstiger online zu buchen.
  • Finde Attraktionen, die umsonst sind: Größere Städte bieten oftmals kostenlose Stadtführungen an, Museen haben eintrittsfreie Tage und gerade im Sommer gibt es vielerorts Festivals im Freien.
Freiwillige Helfer sitzen auf einem Jeep in Südafrika

Was für eine Art von Roadtrip soll es werden?

Jeder hat seine ganz eigenen Vorstellungen von einer optimalen Reise und so kommt es ganz auf dich und deine Wünsche an, wohin dich der Weg führt. Mache dir Gedanken darüber, welche Art von Gefährt zu dir und deiner Reise passt – soll es lieber ein Camper mit Schlaf- und Kochmöglichkeiten sein, ein Jeep mit Offroad-Funktion oder ein normales Mietauto, dafür mit ganz viel Kofferraumplatz für die vielen Mitbringsel? Wirst du außerdem im Zelt, in einem gemütlichen Airbnb oder einer anderen landestypischen Unterkunft deinen nötigen Schlaf bekommen?

Und auch wenn die meisten einen Roadtrip mit weiten, offenen Straßen verbinden, so kannst du dir aussuchen, ob die Freiheit in der Natur suchst oder lieber von Stadt zu Stadt reisen möchtest, um dort alle obligatorischen Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Überlege dir außerdem, ob du lieber mehr Zeit an einem Ort verbringen möchtest, um diesen bestmöglich kennenzulernen oder so viele Ziele wie möglich von deiner Liste abhaken willst. So wird sich langsam das Puzzle zusammenfügen und du wirst am Schluss den Roadtrip erleben, der am besten zu dir und deinen Vorstellungen passt.

Boote bei den Whitsunday Islands in Australien
Jeep im Sonnenuntergang
Die Skyline von Brisbane

Top 5 Roadtrip Routen:

Garden Route, Südafrika

Es scheint jeder die Grenzen der beliebtesten Reiseroute im Süden von Südafrika anders zu ziehen. Doch ganz gleich, ob du in Kapstadt losfährst oder erst beim offiziellen Startpunkt in Mossel Bay... Es erwartet dich die farbenfrohe Vielfalt von Südafrika – schroffe Küstenabschnitte, türkisenes Wasser, interessante Orte und exotische Tiere in freier Wildbahn. Noch dazu ist die Strecke sehr einfach mit dem Mietwagen zu befahren. Lust bekommen? Dann nimm teil an unserer Addo- und Garden-Route-Tour und entdecke ein Highlight der Rainbow Nation.

Great Ocean Road, Australien

Die Great Ocean Road ist ein 243 Kilometer langer Küstenabschnitt zwischen Torquay und Allansford im australischen Bundesstaat Victoria. Sie gilt als eine der malerischsten Straßen ganz Australiens und ist ein Must-Drive für jeden Down Under Besuch. Auf dem Weg befinden sich nicht nur die 12 Apostels (Kalksteinfelsen, die majestätisch über den Southern Ocean hinaus ragen), sondern auch charmante Fischerdörfer, alte Leuchttürme, beeindruckende Schiffwracks und Sand, Strand und Surf in Hülle und Fülle. Buche das 7-Tage-Aussie-Abenteuer in Melbourne und "hit the road" mit deinen neugewonnenen Backpacker-Freunden!

Pacific Coast Highway, USA

Der Pacific Coast Highway zieht sich fast über die gesamte Länge der kalifornischen Küste und stellt damit einen tollen Startpunkt für einen Westküsten-Roadtrip dar, der dich ganz in den Norden der USA an die Grenze zu Kanada führt, wo du dich in einem Natur- oder Tierschutz Projekt engagieren kannst. Auch Highway 1 genannt, ist der Pacific Coast Highway eine beliebte Panoramastrecke, meist befahren zwischen Los Angeles und San Francisco. Hier gibt es nicht nur tolle Fotostopps, sondern auch kalifornische Traumstädte um jede Biegung: Von San Jose und Santa Barbara, über Malibu bis nach San Diego.

Icefields Parkway, Kanada

Kanada ist wohl eines der besten Länder, wenn es um einen Roadtrip geht. Vor allem der Icefields Parkway zwischen Lake Louise und Jaspar ist perfekt für einen kurzen Roadtrip während deines Kanada Aufenthaltes. Genieße auf deiner Fahrt die atemberaubende Schönheit des Landes und besuche den Bow Summit für eine grandiose Aussicht. Du bist ein Fan von Aussichtspunkten? Dann besuche die Panther Falls, denn hier kannst du einen Teil des Icefields Parkway überblicken. Eine echte Sehenswürdigkeit ist zudem auch das Columbia Icefield, denn dort gibt es die größte Ansammlung von Eis südlich des Polarkreises. Kanada bietet sich neben Roatrips auch perfekt für ein Work-and-Travel-Abenteuer oder du verbindest deine Reise mit einem unserer Projekte in der Freiwilligenarbeit.

Milford Road, Neuseeland

Das Roadtrip-Abenteuer deines Lebens wartet am anderen Ende der Welt auf dich. Eine Einbahnstraße führt zum traumhaften Milford Sound in Neuseeland, doch auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Schneebedeckte Gletscher, atemberaubende Spiegelseen und tiefe Fjorde werden deinen Blick fesseln und zu vielen Stopps und Spaziergängen entlang der circa 120 Kilometer langen Strecke führen. Begib dich auf die Reise zu dem wohl meist fotografierten Motiv Neuseelands: Die dunkle Bergspitze des Mitre Peak, die über der glasklaren Oberfläche des Milford Sounds thront. Bist du für ein Umweltschutz Projekt in Neuseeland, einen Farmstay oder einfach nur als Zwischenstopp auf deiner Weltreise... die Milford Road wird garantiert ein Highlight deines Kiwi-Roadtrips werden!

See und Berglandschaft in Irland
  • In welchen Ländern kann ich Freiwilligenarbeit machen?

    Laut www.freiwilligenarbeit.de bedeutet Freiwilligenarbeit "sich ehrenamtlich und unentgeltlich für einen guten Zweck zu engagieren". Hierbei geht es in der Regel darum die eigene Zeit und Arbeitskraft zu spenden. Freiwilligenarbeit, oder auch Volunteering genannt, findet in so gut wie allen Ländern weltweit statt. Selbst bei dir Zuhause gibt es sicherlich Projekte, die du unterstützen kannst, wenn du möchtest.

    Freiwilligenarbeit innerhalb Deutschlands wird außerdem von der Regierung durch das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr sowie den Bundesfreiwilligendienst gefördert.

    Freiwilligenarbeit im Ausland gibt dir nicht nur die Möglichkeit dich sozial zu engagieren, sondern gleichzeitig auch deinen eigenen Horizont zu erweitern und eine andere Kultur hautnah zu erleben.

    Auch wenn Freiwilligenarbeit in fast allen Ländern der Welt angeboten wird, so hat sich Praktikawelten entschieden sich auf Orte zu konzentrieren, die am meisten von der zusätzlichen Hilfe profitieren. Es geht dabei nicht nur um den kulturellen Austausch, sondern auch die langfristige Nachhaltigkeit eines Projektes. Das Ziel eines solchen Programmes ist immer die Bedingungen für die Bevölkerung vor Ort Schritt für Schritt zu verbessern.

    Deshalb bietet Praktikawelten Freiwilligenarbeit hauptsächlich in Entwicklungs- und Schwellenländern in Afrika, Asien und Süd- und Mittelamerika an. Als zusätzliche Unterstützung der Einheimischen werden in westlichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland vor allem Umwelt- und Naturschutzprojekte angeboten sowie Ranch und Farmstays. In diesen Bereichen werden auch in Industrieländern dringend Arbeitskräfte benötigt.

     

    Mehr Infos zu unseren Projekten findest du unter Freiwilligenarbeit.

  • In welchen Bereichen kann ich Freiwilligenarbeit machen?

    Die Bereiche in denen du Freiwilligenarbeit machen kannst, können grob in drei große Bereiche eingeteilt werden:

    • Projekte im humanitären Bereich
      Dazu zählt die Arbeit mit Menschen und der einheimischen Bevölkerung. Du lebst und arbeitest mit Einheimischen vor Ort und unterstützt sozial schwächere Menschen und Kinder. Zu den beliebtesten Projekten im humanitären Bereich gehören Sozialarbeit mit Kindern und Unterrichten. Praktikawelten ist stolzes Mitglied bei TheCode.org gegen die Ausbeutung von Kindern im Tourismus. Lies hier mehr zum Thema Kinderschutz bei Praktikawelten.

     

    • Projekte im Tierschutz
      Projekte im Tierschutz finden entweder in der freiwilligen Wildbahn statt, so zum Beispiel in Nationalparks oder Reservaten oder unterschützen Auffang- und Rettungsstationen. Seit 2016 ist Praktikawelten gelistetes Mitglied bei "Campaign against Canned Hunting" (CACH), einer südafrikanischen Organisation zur Bekämpfung der Löwenzuchtindustrie. In diesem Zuge hat Praktikawelten alle seine Tierschutzprojekte überprüfen lassen, ob diese einen einwandfreien Umgang mit Wildtieren garantieren.

     

    • Projekte im Natur- und Umweltschutz
      Hierzu gehören Projekte in den Bereichen Meeres- und Gewässerschutz, Wald- und Klimaschutz sowie der Umweltplanung und Stadtökologie. Einsätze finden oftmals dort statt, wo die Hilfe dringend benötigt wird, wie zum Beispiel in Regionen, die von Naturkatastrophen wie Hurrikans oder Überschwemmungen stark beeinträchtigt wurden. Beliebte Projekte sind unsere Meeresschildkrötenprojekte in Mexiko, Costa Rica, Guatemala, Thailand, Sri Lanka und auf Bali.
  • In welchen Ländern werden Work-and-Travel-Programme angeboten?

    Ein Work-and-Travel-Aufenthalt im Ausland wird durch ein Arbeitsvisum möglich gemacht, welches es jungen Menschen eines bestimmten Landes ermöglicht in einem anderen Land legal für längere Zeit zu reisen und zu arbeiten: Das Working Holiday Visum (oder in manchen Ländern auch Youth Mobility Program genannt).

    Um ein Working Holiday Visum zu erhalten, muss ein gegenseitiges Abkommen zwischen zwei Ländern bestehen. Deutschland besitzt derzeit ein solches Abkommen mit insgesamt 12 Ländern:

    • Australien
    • Neuseeland
    • Kanada
    • Japan
    • Chile
    • Südkorea
    • Taiwan
    • Singapur
    • Hongkong
    • Israel
    • Argentinien
    • Uruguay

     

    Für jedes Land sind unterschiedliche Bedingungen und Voraussetzung an den Erhalt des Visums geknüpft. Grundsätzlich sind diese:

     

    • Bestimmte Altersgrenze (meistens 18-30 Jahre)
    • Gültigkeit (im Durchschnitt 12 Monate)
    • Kontingent
    • Kosten
    • Nachweis finanzieller Mittel
    • Beantragung (zum Beispiel online oder direkt in der Botschaft)

     

    Mit großem Abstand gehören Australien, Neuseeland und Kanada zu den beliebtesten Work-and-Ländern für deutsche Work-and-Traveller und gleichzeitig auch weltweit. Zudem bieten diese drei Zielländer den Vorteil, dass sie alle englischsprachig sind, westlich geprägt, ein ähnliches Wirtschafts- und Arbeitssystem wie in Westeuropa besitzen und einen hohen Sicherheitsstandard aufweisen. Sie eigenen sich deshalb perfekt für einen Work-and-Travel-Aufenthalt – sei es direkt nach dem Abitur, im Studium oder auch als Sabbatical.

    Lies hier mehr über deine Work-and-Travel-Möglichkeiten mit Praktikawelten.

Kann ich meinen Roadtrip mit Projekten von Praktikawelten verbinden?

Ja natürlich, im Tripfinder kannst du dir aus einer Vielzahl von Projekten, deinen persönlichen Favorit aussuchen.

wir haben {{tripFinderCtrl.filteredProjects.length}} Möglichkeiten für dich
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