Sozialarbeit und Wildlife in Südafrika
Giraffe im Krüger Nationalpark

" Ich bin sehr froh diese Erfahrung gemacht zu haben. "

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 5 wochen

Erfahrungsbericht von (18 Jahre)

13.10.2016

Vor meinem Abflug habe ich mir Südafrika als warmes und fröhliches Land vorgestellt. Allerdings habe ich dabei auch an die starken gesellschaftlichen Unterschiede, sowie die hohe Kriminalitätsrate gedacht. 

Nach meinem Abitur wollte ich nicht sofort mit dem Studium beginnen. Stattdessen hatte ich mit Praktikawelten die Möglichkeiten ein anderes Land, eine andere Kultur und viele neue Menschen kennenzulernen. 
Im Krueger-Nationalpark: Meistens ging es morgens gegen 6Uhr los zum Birdpoint-Count oder einer einfachen Kontrollfahrt. Nach dem gemeinsamen Kochen und Mittagessen ging es dann ein zweites Mal mit dem Truck raus und wir haben Säugetiere gezählt und bestimmt oder Reserve-Work gemacht. Nachdem wir den Sonnenuntergang beobachtet haben saßen wir Abends noch oft gemeinsam am Lagerfeuer.
In Strand: Nach einem gemeinsamen Frühstück in unserem Appartement wurde ich morgens gegen 8 Uhr von unserem Fahrer abgeholt und zu meinen Projekt gebracht. Dort habe ich mit den Kindern gespielt, gelernt und gesungen. Außerdem habe ich der Erzieherin bei der Essenszubereitung, sowie dem Putzen etc. geholfen. Jeder Tag war anders und wunderschön, weil die Kinder und auch die Erzieher für alles so dankbar waren. Danach haben wir in unserer Flat gekocht und später gemeinsam mit anderen Volontären Ausflüge zum Strand, nach Kapstadt etc. unternommen.
Ich habe einen guten Einblick in die Arbeit eines Rangers und einer Kindergartenerzieherin erhalten. 

Alle Menschen die ich getroffen habe waren total freundlich und interessiert an Deutschland und unserer Arbeit in Südafrika. Allgemein habe ich die Südafrikanische Bevölkerung als immer gut gelaunt und offen gegenüber allem und jedem kennengelernt. Außerdem wurde schnell klar, dass es längst nicht so gefährlich ist, wie ich vorher befürchtet hatte. Dazu haben einem immer sofort mehrere ihre Hilfe angeboten, falls irgendetwas sein sollte.

Wir waren meistens in großen Gruppen unterwegs. Ob am Strand, in dem kleinen Ort Stellenbosch oder in Kapstadt auf dem Tafelberg, dem Lions Head oder dem Green Square Market. Man hat einfach immer jemanden gefunden, mit dem man etwas unternehmen konnte.
Eigentlich war fast jeder Tag ein Highlight. Im Krueger Nationalpark gehörten der Ausflug zum Blyde River Canyon, und eine Herde von über 50 Elefanten, welche sich ca. 10 Meter von uns entfernt in einem Wasserloch gebadet haben zu den beeindruckendsten Erlebnissen. In Strand war es die Arbeit mit den Kindern, das WG-Leben mit den anderen Freiwilligen und die zahlreichen Ausflüge nach Kapstadt, sowie die 4tägige Gardenroute-Tour. 

Vor allem das Reise-Einmaleins von Praktikawelten war bei der Vorbereitung sehr hilfreich. Außerdem fand ich es sehr gut, dass man mit Hilfe der Mitreisenden-Liste schon vor der Reise mit anderen Volontären Kontakt aufnehmen konnte.Wenn man Hilfe brauchte oder irgendwelche Fragen hatte, hat man eigentlich immer jemanden erreicht und wurde freundlich behandelt. 

Die Entscheidung nach Südafrika zu gehen hat sich auf jeden Fall gelohnt und auch mich persönlich weiter gebracht. Als Volontär lernt man ein Land und dessen Kultur viel besser und auf eine ganz andere Art kennen als Touristen. Ich bin sehr froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Südafrika ist ein fröhliches und wunderschönes Land mit einer unglaublich vielseitigen Natur. Die Südafrikaner sind super freundlich, offen und interessiert und man fühlt sich einfach immer und überall willkommen.

Tipps
Genießt jeden einzelnen Tag, denn die Zeit geht einfach viel zu schnell vorbei!

Erfahre mehr über das Projekt, das Lena Voegl so begeistert hat: Sozialarbeit und Wildlife in Südafrika