Sozialarbeit und Wildlife in Südafrika

"Nach der Arbeit sind wir oft an den Strand zum Sonnen und Surfen gefahren"

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

24.07.2013

Eileen schrieb:

"Ich bin mit keinen großen Erwartungen nach Südafrika geflogen und wollte mich einfach von dem Land und den Dingen, die auf mich zukommen würden, überraschen lassen. Meine beiden Projekte Wildlife und Sozialarbeit mit Kindern haben mir super gut gefallen. Im Krüger Nationalpark haben wir von unserer Rancherin auf unseren Game Drives und in den Lectures unheimlich viel über die Tiere und die Natur im Park gelernt, was ich sehr spannend fand. Es wurde nie langweilig! Die Arbeit im Township mit den Kindern hat mir sogar noch etwas besser gefallen, gerne wäre ich noch länger geblieben.

Morgens um 07:30 Uhr wurden wir von unserem Fahrer von unserem Apartment abgeholt und ins Projekt gebracht. Dort wurde zu Beginn des Tages erst einmal mit den Kindern gesungen und getanzt. Obwohl viele Lieder auf Afrikaans waren, kam ich relativ schnell rein und hatte große Freude daran! Danach haben wir Freiwilligen das Frühstück (meistens Brei) verteilt und die Kleineren gefüttert. Nach dem Essen hatten wir Volunteers die Aufgabe, die Kinder drinnen zu beschäftigen. Wir haben gebastelt, gemalt und vieles mehr. Wir haben uns jede Woche etwas Neues ausgedacht. Natürlich haben uns die Betreuer auch manchmal eine Aufgabe gegeben, die wir mit den Kindern ausführen sollten (wie z.B. den Umgang mit einer Schere üben). Um 11 ging es dann meistens raus auf den Spielplatz, wo wir mit den Kindern getobt und Fangen gespielt haben, das hat ihnen immer besonders gut gefallen :-). Nach dem Händewaschen und anschließenden Mittagessen wurden die Kinder schlafen gelegt und wir wurden gegen 13:00 Uhr auch schon wieder abgeholt. Ich habe gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern großen Spaß macht und ich später im Studium evtl. in diese Richtung gehen möchte.

Die meisten Erfahrungen mit der afrikanischen Kultur habe ich während der Arbeit gesammelt. Besonders toll fand ich, wenn wir Volunteers von den Betreuern oder den Kindern einzelne Wörter oder kurze Sätze auf Afrikaans gelernt haben, das war immer sehr lustig. Nach der Arbeit sind wir oft an den Strand zum Sonnen und Surfen gefahren, waren in der Mall, haben zusammen gekocht und eingekauft oder uns abends im Pub in unserer Straße mit anderen Freiwilligen getroffen. An den Wochenenden sind wir mit dem Zug nach Kapstadt gefahren oder haben mit dem Auto Touren wie die Garden Route Tour unternommen.

Die schönsten Momente waren eigentlich immer die mit den Kindern im Projekt, wenn wir sehen durften, wie sehr sie sich über Dinge gefreut haben, die z.B. bei uns in Deutschland alltäglich sind. Ich fand die Organisation durch Praktikawelten sehr gut. Vor meinem Abflug war ich super über alles informiert, ich kann mich wirklich nicht beklagen :-). Unsere Volunteer Koordinatorin vor Ort war super lieb und hat sich echt gut um uns gekümmert, wir konnten sie jederzeit erreichen, wenn es Fragen oder irgendein Problem gab!

Mein Fazit: Mein Auslandsaufenthalt in Südafrika war definitiv das Beste, was ich machen konnte. Man lernt so viel über ein anderes Land/Kultur, erlebt so unheimlich viel und lernt so viele liebe Menschen kennen. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, den Menschen im Township wenigstens ein bisschen zu helfen.  Seid offen für Neues und bringt euch kreativ in euer Projekt ein, dann macht das Gnze umso mehr Spaß!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Eileen K. so begeistert hat: Sozialarbeit und Wildlife in Südafrika