Elefanten-Projekt in Thailand

"Der schönste Moment war das Baden mit meinem Lieblingselefanten"

  • Freiwilligenarbeit
  • Thailand
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

11.10.2013

(8 Wochen "Elefanten-Projekt" in Thailand)

Elisa schrieb:

"Es war wirklich sehr schön! Es war eine wundervolle Erfahrung. Man hat die Kultur und die Menschen in Thailand mitten in ihrer Welt kennengelernt und konnte Teil dieser werden.

Morgens wurde nach dem Frühstück immer für eine gute Stunde gearbeitet. Danach gab es einen Spaziergang mit den Elefanten in den Wald und zweimal die Woche zum Fluss zum Baden. Mittags war teilweise Projektarbeit, nach dem Lunch auch, oder Spiele mit den Mahouts (den Pflegern der Elefanten). Mittwochs haben wir Englisch in der Schule gelernt.

Nachmittags war entweder ein weiterer Spaziergang in den Wald oder "Enclosure Time", wo die Elefanten frei im Gelände waren und wir auf der Plattform zusehen können. Um 16:00 Uhr wurden die Ställe gesäubert und dann war Freizeit bis zum Abendessen. Nach dem Abendessen gab es an einigen Tagen noch Programm, donnerstags zum Beispiel ein Barbecue und eine "Party" mit den Mahouts. Sonntags war außer den Essenszeiten ein freier Tag.

Als Volunteer arbeitet man viel mit den Mahouts zusammen, es werden Dinge gebaut, gesäubert, geschnitten etc. Ansonsten besteht die Zeit aus Elefanten füttern, baden, schrubben oder beobachten. Und man lernt die Mahouts mit Spielen kennen, montags ist eine Willkommenszeremonie und es gab genug Freizeit. :-)

Gefallen hat es mir sehr, denn es gab auch genug Freizeit über den Tag verteilt. Außerdem war das Essen wunderbar!

Ich habe vieles über das Bauen an sich gelernt, wie man sehr einfach Dinge herstellt und repariert. Außerdem konnte ich natürlich Dinge über das Pflegen von Elefanten lernen, Ställe säubern, deren Essen schneiden, sie waschen und säubern und füttern. Und man hat sehr viel gelernt über die Situation von Elefanten in Asien und über das korrupte Geschäft rund um Elfenbein usw. Man lernt wirklich sehr viel im Projekt.

 

Ich habe vor allem gelernt, mit weniger zu leben. Man braucht wirklich nicht viel zum Leben! Ich habe gelernt, Dinge selbst herzustellen und zu reparieren. Ich konnte sehen, wie die Einheimischen leben und hatte die Möglichkeit in der Unterkunft, selbst so zu leben.

Zudem konnte man die Lebensart und die Freundlichkeit der Menschen erfahren. Thai sagen nie etwas schlechtes über andere und da sie fast alle Buddhisten sind, verhalten sie sich immer nett und versuchen, ihr Leben gut zu führen und sich um andere zu kümmern. Alte Menschen werden mit besonders viel Respekt behandelt, Kinder spielen mit den einfachsten Sachen oder einfach ohne Materielles mit ihren Freunden und wenn du krank bist, kümmert sich jeder um dich.

Allerdings konnte man auch sehr gut sehen, dass Elefanten Nutztiere sind und so werden sie von vielen auch behandelt. Man sieht vieles, womit man nicht einverstanden ist, aber man lernt auch, warum dies so abläuft und wie man helfen kann, diese Situation zu ändern.

In unserer Freizeit haben wir oft einfach zusammengesessen, waren am Meeting Point oder der Plattform oder an den W-LAN Orten. Abends sind wir auch noch so einige Male zum Supermarkt (wo es auch W-LAN gibt), haben Eis gegessen oder etwas Kühles getrunken und geredet, oder mit Freunden und Familie kommuniziert. Nachmittags wurde die Zeit meistens zum Duschen verwendet.

An manchen Tagen habe ich die Zeit auch zum Entspannen in der Hängematte genutzt, zum Lesen oder für Sport.

Am Sonntag gab es die Möglichkeit zum Supermarkt nach Buri Ram zu fahren oder einfach auszuschlafen und nichts zu tun. Einmal waren wir auch in ChongChom an der Grenze zu Kambodscha. Es gab so viele Möglichkeiten…

Die schönsten Momente waren die mit den Elefanten, am meisten natürlich das Baden mit meinem Lieblingselefanten und auch das Beobachten der Elefanten, wenn sie frei waren.

Die lustigsten waren bei den Aktivitäten mit den Mahouts, beim Icebreaker Spiel, wenn sie getanzt haben und bei der Farang Show Donnerstags, wo am Ende immer alle zusammen getanzt haben.

Der wohl lustigste Moment war, als wir Volunteers die Mahouts imitiert haben und sie erraten mussten, wen wir darstellen. :-)

Mir wurde durch die Mitarbeiter von Praktikawelten immer geholfen, bei allen Fragen, die ich hatte und besonders bei meinen Visumsproblemen. Ich habe alle Mitarbeiter als kompetent und sehr nett empfunden.

Die Koordinatoren vor Ort waren alle super nett und hilfsbereit! Sie haben ein immenses Wissen über das Projekt, Elefanten und Asien und konnten jede Frage beantworten. Sie konnten auch bei Fragen und Anregungen außerhalb des Projektes sehr helfen.

In ihnen habe ich wirklich gute Freunde gefunden!

Mein Fazit:

Es war eine wirklich gute Entscheidung! Ich konnte wunderschöne Erfahrungen machen, das Land, die Leute, die Kultur und unfassbar viele, neue, nette Leute aus der ganzen Welt kennenlernen! Ich würde jederzeit zurückfliegen.

Meine Tipps:

Man braucht wirklich nur sehr wenige Klamotten, ein paar Arbeitsklamotten und ein paar für Freizeit reichen vollkommen! :-) Und viele lange Sachen für die Arbeit und zum Schutz vor Moskitos."

Erfahre mehr über das Projekt, das Elisa C. so begeistert hat: Elefanten-Projekt in Thailand