Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"Es gab sehr viele schöne, lustige und ungewöhnliche Momente."

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von (24 Jahre)

2017-11-12

Rahel schrieb:

"Ein typischer Tag begann um circa 7:00 Uhr morgens und ich wurde abgeholt und zum Projekt gefahren. So um 13:00 Uhr wurde ich dann wieder abgeholt und wir hatten am Nachmittag Freizeit.

In meiner Freizeit habe ich sehr viele Ausflüge unternommen und habe mir sehr viel angesehen. In der Schweiz hatte ich zuvor noch Spenden gesammelt und bekam so viel zusammen, so dass ich an viele Kinderheime spenden konnte. Ich war froh, dass sich Tania vor Ort so viel Zeit für mich genommen hat und sie zeigte mir Heime, Township-Schulen und Waisenhäuser, die dringend Hilfe benötigen. Wir haben viele in meiner Freizeit besucht und ihnen Spenden, die wir zuvor einkauft haben, gebracht. Tania war so lieb und klapperte mit mir viele Läden nach Kleidungsstücken ab, für all die hilfsbedürftigen Kinder. Die Spenden zu übergeben, war ein sehr schönes Gefühl!

Bei meinen Erfahrungen mit der neuen Kultur und Bevölkerung habe ich gelernt, dass Pünktlichkeit in Afrika nicht so wichtig ist, aber irgendwie ist das auch gut so. Am Anfang schien es nervig, aber mit der Zeit wurde es sehr cool, da dadurch eine entspannte Atmosphäre herrschte. Die Leute sind sehr offen und ich habe gemerkt, dass wenn man mit offenem Herzen und Willen auf die Leute und Kinder zugeht und mit ihnen spricht oder spielt, dann nützt es ihnen wie auch einen selbst viel mehr, als wenn man sie ansieht und Mitleid hat. Ich habe sehr viele herzensgute Menschen kennen gelernt.

Es gab sehr viele schöne, lustige und ungewöhnliche Momente. Ein Moment war als ich als ich einen kleinen Jungen zum Einschlafen bringen konnte, weil ich ihn beruhigen konnte, indem ich neben ihm lag. Sehr speziell war, dass ich mit den Kindern einen Auftritt für die Eltern hatte. Das war ein sehr schönes Erlebnis und gleichzeitig ungewöhnlich, da es in der Pause anstatt wie hier Popcorn Pouletschenkel mit Reis gab. Es war lustig, dass die Zeichnungen an den Wänden von den Kindern gemalt wurden. Und zwar aus dem Grund, weil ich die Aufgabe bekam diese mit dem Namen anzuschreiben als ich genau drei Tage im Kinderheim war. Ich konnte die Namen zwar ungefähr aussprechen, aber wie man die Namen schreibt, wusste ich nicht. Ich fing einfach mal an das so zu schreiben, wie ich dachte, aber ich lag ziemlich falsch.
Der Auslandsaufenthalt war auf jeden Fall die Beste Zeit meines Lebens!"

 

Erfahre mehr über das Projekt, das Rahel, E. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika