Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"Drei Wochen waren eindeutig zu wenig"

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 3 Wochen

Erfahrungsbericht von

2017-02-23

Nadine schrieb:

"Vor Ort wurde alles gut organisiert, ich habe mich rundum betreut gefühlt! Ich hatte eine sehr liebe Leiterin und generell arbeiteten dort sehr liebe Erzieherinnen. Sie haben mich super freundlich aufgenommen und waren immer bereit, mir neue Aufgaben zu erklären. Es war ein sehr familiäres Arbeitsklima und generell ein toller Einblick in diese wundervolle Arbeit mit Kindern.

So sah mein typischer Tagesablauf aus:

Gegen 7:20 Uhr wurden wir durch unseren Team-Transport (Monty :)) abgeholt, bevor wir gegen 8 Uhr im Projekt angekommen sind. Dort habe ich mit den Kindern gespielt und gekuschelt, Frühstück vorbereitet, die Kinder bei ihrem Frühstück unterstützt (Füttern) und das dreckige Geschirr
gespült/aufgeräumt. Außerdem standen Spiele/Basteln/Singen/Tanzen/Beten auf dem Programm sowie mit den Kindern draußen auf dem
Spielplatz zu spielen. Nach dem Spielen haben wir die Kinder gesäubert (Händewaschen), das Mittagessen verteilt/Kinder gefüttert,
sie zum Mittagsschlaf verabschiedtet und um 13/14 Uhr hat uns unser Transport wieder abgeholt.

In meiner Freizeit habe ich viel Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht (fleißig Englisch gesprochen), bin mit den anderen Freiwilligen am Strand gewesen, war im Praktikawelten-Haus oder habe Zeit in der Somerset West Mall verbracht. Außerdem habe ich viele Ausflüge (Muizenberg, Kapstadt, Weinberge usw.) und zum Beispiel auch Touren mit "Hotspots 2c" gemacht.

Fülle dein Leben mit Dingen, die dich daran erinnern, dass du glücklich bist auf der Welt zu sein. Südafrika und die Menschen dort haben mir gezeigt, dass Glück allein von einem selber abhängig ist.

Mein schönster, lustigster oder ungewöhnlichster Moment:

Schönster Moment: Das Lachen der Kinder! Das war jeden Tag der schönste Start in den Tag.

Lustigster Moment: Mit den anderen Freiwilligen gemeinsam etwas Neues zu erleben, einfach Spaß zu haben. ;)

Ungewöhnlichster Moment: Der Township-Besuch, genauer gesagt die Kinder, die dir vom ersten Moment an blind vertrauen und dich an der
Hand nehmen, um dir stolz ihr Zuhause zu zeigen.

Mein Fazit:

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Eines Tages wacht man auf und es gibt keine Zeit mehr, das zu tun, was man immer tun wollte. Und ich habe mit Südafrika die beste Entscheidung meines Lebens getroffen!

Meine Tipps für zukünftige Weltenbummler:

ZEIT!!! Ganz viel davon! Drei Wochen waren eindeutig zu wenig. Nimm dir Zeit für dieses atemberaubende Land und dessen Leute... Es wird dir so viel mehr geben, als du dir jemals vorstellen kannst."

Erfahre mehr über das Projekt, das Nadine S. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika