Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"Mir hat der Aufenthalt gut gefallen, weil ich viel von dem Land sehen konnte, mehr als ich dachte"

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

22.07.2013

Lisa schrieb:

"An sich habe ich mir das Land vor meinem Abflug genauso vorgestellt, wie es dann auch war. Auch die Arbeit habe ich mir fast genau so vorgestellt, aber bevor wir die Unterlagen bekommen haben, dachte ich, dass wir länger arbeiten müssten. Die eher kurzen Arbeitszeiten haben jedoch den großen Vorteil, dass man mehr von der Umgebung und dem Land sehen kann. Mir hat der Aufenthalt gut gefallen, weil ich viel von dem Land sehen konnte, mehr als ich eigentlich dachte, und die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Alles in allem hatte ich ganz viel Spaß und der Aufenthalt hat sich total gelohnt.

An Arbeitstagen sind wir meistens so gegen 6:00 Uhr aufgestanden, da wir um 7:10 Uhr abgeholt wurden. Gegen 8:00 Uhr waren wir dann im Projekt. Dort haben wir das Frühstück für die Kinder vorbereitet und danach mit ihnen gespielt, gesungen und gebastelt. Gegen 11:30 Uhr haben wir dann das Mittagessen, zum Beispiel Nudeln, für die Kinder gemacht und den Kleineren dann beim Essen geholfen. Meine Aufgaben waren, mich im Projekt um die Kinder zu kümmern, ihnen Essen zu machen und sie beim Essen zu unterstützen oder sie zu füttern. Außerdem habe ich versucht mitzusingen und wir haben gebastelt und gemalt.

Gegen 12:00 Uhr oder kurz danach wurden wir dann wieder aus dem Projekt abgeholt. Als wir zuhause waren, haben wir entweder noch eingekauft oder sind in die Mall. Wir waren eigentlich jeden Tag unterwegs und erst abends richtig zuhause. Abends haben wir dann gemeinsam gegessen und die nächsten Tage und Wochenenden geplant. Ich habe in Deutschland bereits die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin abgeschlossen und befinde mich gerade in der Ausbildung zur Erzieherin, davor habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kinderbetreuung gemacht. Daher habe ich bereits in Deutschland viel Berufserfahrung sammeln können. Die Kinder unterscheiden sich gar nicht so sehr von den deutschen Kindern, außer dass sie mit weniger zufrieden sind. Außerdem konnte ich feststellen, wie gut es den Einrichtungen in Deutschland geht und wie groß der Unterschied zwischen den beiden Ländern ist."

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