Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"Südafrika ist wohl das schönste Land, das ich jemals gesehen habe."

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

12.06.2016

Josefin schrieb:

"Ich habe mich für Südafrika entschieden, da mein Vater schon einige Male dort war und immer wieder von dem wunderschönen Land und den freundlichen Menschen berichtete. Jetzt weiß ich, dass er untertrieben hat. Südafrika ist wohl das schönste Land, das ich jemals gesehen habe.

Ich wurde immer freundlich behandelt und konnte viele positive Erfahrungen machen. Auch die Arbeit im Projekt war eine tolle Erfahrung. Ich wusste vorher nicht, wie man sich ein Township vorzustellen hat, wie arm die Menschen dort wirklich sind oder wie sie auf Freiwillige reagieren würden. Ich würde jederzeit wieder das Projekt wählen, da es meine Erwartungen übertroffen hat und ich eine unbeschreiblich schöne Zeit hatte.
Die Organisation von Praktikawelten war sehr gut.

Von der Anmeldung bis zur Rückkehr verlief alles problemlos. Ich wurde gut informiert, habe mich sicher gefühlt und wurde immer freundlich und kompetent betreut. Und auch die Betreuung während meines Aufenthaltes durch das Team vor Ort war einfach super, genau so habe ich es mir erhofft! Mir hat vor allem die gute Kommunikation mit unserer Betreuerin sehr gut gefallen.
Ich habe mich in Südafrika sehr wohl gefühlt, da ich in Stellenbosch mit drei sehr netten Mädchen zusammengelebt habe. Da wir auch zusammen gearbeitet haben, fühlte ich mich nie auf mich allein gestellt.

Die Arbeit im Projekt hat Spaß gemacht. Wir wurden sehr freundlich behandelt und haben viel gelernt, gleichzeitig aber auch unser Wissen vermittelt. Unsere Wochenenden durften wir selbstständig gestalten. Bei Problemen war jedoch unsere Betreuerin immer ansprechbar. Sie stand uns jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.
Morgens um 9 wurden wir von unserer Unterkunft abgeholt und nach Kayamandi gebracht. Vormittags arbeiteten wir in einem Kindergarten. Hier spielten, malten und lernten wir mit den Kindern. Schnell konnte ich Lernfortschritte feststellen.

So lernten sie die Farben oder konnten später bis 20 zählen. Gegen Mittag wurden wir dort abgeholt und zu Kuyasa gebracht. Nach einer einstündigen Mittagspause halfen wir zunächst in der Küche. Auch bei Kuyasa wurden wir stets sehr freundlich behandelt und hatten immer eine Menge Spaß.
Nachdem wir eine Stunde in der Küche die Portionen für die Kinder angerichtet und bei der Essensausgabe geholfen hatten, ging es in den Unterricht. Uns wurde jeweils zu zweit eine Klasse zugeteilt. Außerdem wurde uns eine Art Koffer überreicht, in dem sich Aufgabenblätter befanden. Anhand dieser Unterlagen gestalteten wir den Unterricht.

Ich habe viel Freude daran gehabt, den Kindern wirklich wichtige Dinge beizubringen und gleichzeitig meinen eigenen Horizont zu erweitern. Um 16:00 Uhr wurden wir dann abgeholt und zurück nach Stellenbosch gefahren.

In einer Woche beginnt mein Studiengang "Soziale Arbeit" in Heidelberg. Ich habe das Projekt in Südafrika gewählt, um vor meinem Studium noch eine neue, mir unbekannte Seite der sozialen Arbeit kennen zu lernen. Ich konnte viel über meine eigene Persönlichkeit lernen. Gleichzeitig lernte ich ein fremdes Land kennen, eine fremde Kultur und Mentalität.

Während der Arbeit lernte ich viele Einheimische kennen, die sich auch sehr für mein Heimatland interessierten. Ich konnte viele, lange und interessante Gespräche führen und viel dazulernen. Noch heute habe ich Kontakt zu vielen Arbeitskollegen. Ein wesentlicher Unterschied der beiden Kulturen beschreibt folgendes Sprichwort: Der Deutsche hat die Uhr, der Südafrikaner die Zeit.

Mit meinen Mitbewohnerinnen verstand ich mich sehr gut. Ich habe immer noch viel Kontakt zu ihnen. Zusammen planten wir unsere Freizeit und Wochenenden. Wir gingen zusammen auf eine Wein-Tour, waren am Kap der guten Hoffnung, Surfen und natürlich in Kapstadt.

Der schönste Moment war wohl der am Kap der guten Hoffnung. Die Aussicht und Atmosphäre dort war unbeschreiblich schön. Ich hab jeden Tag viel gelacht, sei es mit meinen Mitbewohnerinnen in der WG oder mit den Kindern im Projekt. Wir hatten immer viel Spaß!

Durch den Aufenthalt in Südafrika habe ich meinen Horizont erweitert. Ich bin froh, die Reise gemacht zu haben und kann es kaum erwarten, die nächste Reise zu planen!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Josefin L. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika