Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"mir wurde bewusst, dass man sich einfach mal etwas trauen sollte"

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 3 Wochen

Erfahrungsbericht von

04.07.2014

Jsabell schrieb:

"Für mich war mein Auslandsaufenthalt eine sehr schöne Erfahrung und es war interessant, die Dinge auch mal von einer anderen Seite zu sehen. Man weiß jetzt, wie das wirkliche Leben in Südafrika aussieht und in welchen Umständen die Kinder in den Kindergarten gehen.

Meine Arbeit konnte ich mir vor meinem Abflug noch nicht so ganz vorstellen, ich wusste nicht, ob ich in eine ärmere Gegend komme oder nicht. Jedoch habe ich mir schon gedacht, dass die Kindergärten längst nicht so ausgestattet sind wie bei uns. Zum Land kann ich sagen, dass ich zwar wusste, dass in Südafrika zu dieser Zeit Winter war, allerdings habe ich nicht gedacht, dass es dort so kalt ist, wie es bei uns die ersten Tage war.

Ich war in einem super Apartment untergebracht, wo man überhaupt keine Angst haben musste, da alles super abgesichert war. Zudem haben wir uns in unserem Apartment super verstanden. Als ich noch in Deutschland war, hatte ich die Befürchtung, dass ich Heimweh bekommen könnte, weil ich noch nie alleine so weit weg war. Doch davon hat man in Südafrika nichts mehr gemerkt, da man immer etwas Schönes unternommen hat.

Wir wurden jeden Tag zwischen acht und halb neun abgeholt und zu unserem Projekt gefahren. Im Kindergarten haben wir dann mit den Kindern gespielt, gesungen und beim Mittagessen die Kleinkinder gefüttert. Nachdem wir dann zwischen 12 und 13 Uhr wieder abgeholt wurden, haben wir meistens etwas gekocht und anschließend etwas unternommen, wie Eis essen, einkaufen, zu anderen Volontären oder wir haben einfach die paar Sonnenstrahlen auf dem Balkon genossen.

Da ich nur zwei Wochen in meinem Projekt war, hatte ich nicht allzu viele Abende und nur zwei Wochenenden in Strand. Ab und zu sind wir abends essen gegangen oder saßen einfach nur in unserem Apartment. Am ersten Wochenende habe ich die Western Cape Tour gemacht, die total super war. Am zweiten Wochenende ging es dann nach Kapstadt auf den Tafelberg, zum Greenmarket, auf die Longstreet und mit dem Citysightseeing-Bus durch Kapstadt :).
Trotz der kurzen Zeit hatte ich sehr viele schöne Momente in Südafrika. Meine Highlights waren unter anderem das Elefantenreiten, der Aufstieg auf den Tafelberg (zwar sehr anstrengend, doch für die tolle Sicht hat man das gerne in Kauf genommen) und die vielen Tiere im Addo Nationalpark.

Mit der Organisation von Praktikawelten war ich sehr zufrieden. Meine Anfragen per E-Mail wurden immer sehr schnell und gut beantwortet und auch die Reiseunterlagen vor Reiseantritt waren super. Bei allen Fragen und Problemen konnte ich immer jemanden erreichen und habe ausführliche Informationen erhalten. Auch das Team vor Ort hat sich gut um uns gekümmert. Als wir in Strand angekommen sind, wurden wir liebevoll von unserer Projektkoordinatorin und von unseren Mitbewohnerinnen empfangen.

Fazit:
Ich bin sehr froh, dass ich für drei Wochen nach Südafrika gegangen bin und ich wäre auch gerne noch länger geblieben. Diese Erfahrung, die ich dort sammeln konnte, werde ich nie vergessen und mir wurde bewusst, dass man sich einfach mal etwas trauen sollte (auch wenn es nur drei Wochen waren). Diese drei Wochen haben sich definitiv gelohnt!
Ich habe eine neue Kultur kennengelernt, ein wunderschönes Land gesehen und durfte die Arbeit im Kindergarten kennenlernen. Deshalb mein Tipp: Genießt die Zeit, es geht schnell rum!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Isabell G. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika