Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"Sie haben mich aufgenommen wie eine Familie"

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

2017-05-06

Emma Mia schrieb:

"In meinem Projekt war ich super zufrieden. Meine Erzieher waren sehr freundlich und herzlich. Sie waren mir gegenüber entgegenkommend und verständnisvoll. Ich konnte selbst viel mit den Kindern machen und sie beschäftigen ohne dass sie das störte. Sie haben mich aufgenommen wie eine Familie!!! Bianca und Reachel ❤

So sah mein typischer Tagesablauf aus:

Ich wurde morgens gegen 7:40 Uhr abgeholt, meistens von Monty. Der Bus war immer ziemlich voll, so dass wir uns rein gequetscht haben. Angekommen im Kindergarten habe ich meine Krümel begrüßt und wir haben zusammen Brei zum Frühstück gekocht. Danach wurde gegessen, auf die Toilette gegangen und die Hände gewaschen. Anschließend kam die Lernstunde oder auch Lesestunde. Danach wurde fleißig gespielt. Dazu machten wir meistens einen "Spielkreisel", wo es an jedem Tisch etwas anderes zum Spielen gab, dann wurde getauscht. Gegen 11:00 Uhr wurde das Mittagessen gemacht und um 12:00 Uhr gegessen. Danach ging es nochmal auf die Toilette. Anschließend wurden die Kinder nach und nach abgeholt.

Wenn ich nach den langen Fahrten, die wir immer hatten, zu Hause angekommen bin, habe ich etwas gegessen und den Tag geplant. Manchmal sind gleich Freunde mit nach Hause gekommen oder wir sind direkt an den Strand, in die Mall oder in die Stadt gefahren/gelaufen. Abends habe ich meistens zu Hause gegessen.

In meiner Freizeit habe ich mich sehr viel mit Freunden getroffen. Wir haben dann zusammen gekocht, manchmal einfach nur zusammen Lebensmittel gekauft, waren am Strand oder in der Mall. Wir sind ins Kino gegangen, waren bei unseren Gastfamilien im Pool baden oder sind rein in die Stadt gelaufen und waren shoppen oder essen. Wir sind abends viel feiern gegangen in Somerset West sowie in Stellenbosch oder Cape Town. Ich habe es teilweise auch genossen, auch mal nichts zu tun. Einfach nur zu Hause zu sein und am Pool zu liegen. Ich habe auch sehr viel mit meiner lieben Gastfamilie gemacht.

Es gab es viele schöne Momente! Einer davon ist: In einer unserer Gruppen hatten wir einen kleinen Jungen, der - egal was passiert ist, selbst wenn die Kinder zu laut waren oder gelacht haben - immer geweint hat. Er hat nie gelacht. Doch dann gab es einen Tag, da haben meine Erzieher wie immer eine lustige Geschichte vorgelesen und plötzlich hat nur er ganz laut angefangen zu lachen. Das hat mich so sehr bewegt, dass ich lachen und weinen musste.

Mein Fazit:

Ja, es war eine sehr gute Entscheidung, diesen Auslandsaufenthalt zu machen! Ich bereue es in keinster Weise! Ich bin viel selbstbewusster, selbstständiger geworden und habe noch mehr Lust am Reisen bekommen. Ich habe ganz viele wunderbare unvergessliche Menschen kennengelernt und sehr viel von diesen Menschen gelernt. Ich kann es jedem empfehlen, einen Auslandsaufenthalt alleine zu machen. Man entdeckt auch nochmal einen neuen Teil von sich selbst.

Mein Tipp für zukünftige Weltenbummler:

Legt alles ab. Alte Gewohnheiten und Vorurteile. Seid einfach ihr selbst. Das Schöne ist, ihr braucht euch für keinen zu verstellen, da euch dort sowieso keiner kennt. Außerdem seid mutig - macht auch mal was alleine, um eigene Erfahrungen zu sammeln. Lasst keinen für euch planen, plant selber vor Ort mit anderen! Versucht alles mitzumachen, im Nachhinein bereut man es, wenn man es nicht getan hat!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Emma Mia K. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika