Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika

"Es war toll Südafrika und Kapstadt aus einer anderen Perspektive zu sehen."

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

25.05.2014

Charlotte schrieb:

" Es gab so viele witzige und schöne Momente, die ich hier gar nicht alle unterkriegen würde. Es waren oft kleine Dinge, die sich ergeben haben, wenn ich mit meinen Leuten unterwegs war. Wenn man von sich erzählt und die anderen aus ihrem Leben, kommen viele witzige Momente zustande, da jeder woanders herkommt und was Neues zu erzählen hat. Ich habe sehr, sehr viel gelacht!

Ich habe mir keine allzu großen Vorstellungen von meiner Arbeit in Südafrika gemacht und hatte keine besonderen Erwartungen, da ich mir dachte, dass die Arbeit dort komplett anders sein würde. Ich habe mit Armut gerechnet, gleichzeitig aber auch lebensfrohe und offene Menschen erwartet, die sich über mein Kommen freuen würden.

Als ich ankam gab es viele Feiertage, weshalb ich erst sehr spät mit dem Arbeiten angefangen habe, was nicht unbedingt schlecht war, da ich so schon in der ersten Zeit sehr viel erleben konnte. Zwar hatte ich keine großen Erwartungen an die Arbeit, doch war ich am ersten Tag fast etwas "geschockt". Ich habe mich aber relativ schnell eingelebt und wohl gefühlt.

Gerade die Kinder habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ich dachte, dass ich mehr mit den Kindern "lernen" würde. Stattdessen bestand meine Aufgabe darin, täglich Bilder für die Kinder zu malen, was nicht wirklich abwechslungsreich war. Die Kinder haben sich aber gefreut ;-)
Ich hab sehr viel Spaß mit ihnen gehabt und viel gesungen, auch wenn sie teilweise wirklich extrem anstrengend waren.

Mein Tagesablauf fing morgens früh an, als ich mit meinen Mitbewohnern gefrühstückt habe und danach ins Projekt gebracht wurde. Dort habe ich immer erst ein bisschen mit den Kindern gespielt oder gesungen, bis ich dann Bilder malen musste, außer der Lehrer hatte was vorbereitet. Danach haben die Kinder meist gegessen und danach haben wir wieder gesungen oder gespielt.

Mein Tagesablauf fing morgens früh an, als ich mit meinen Mitbewohnern gefrühstückt habe und danach ins Projekt gebracht wurde. Dort habe ich immer erst ein bisschen mit den Kindern gespielt oder gesungen, bis ich dann Bilder malen musste, außer der Lehrer hatte was vorbereitet. Danach haben die Kinder meist gegessen und danach haben wir wieder gesungen oder gespielt.

Ich hatte eine super Wohngemeinschaft, was ich wirklich zu schätzen weiß! Wir sind an den Strand gegangen, in die Mall, ins Casa (:-D) oder sind durchs Land gereist. Wir haben viel erzählt und viel übereinander erfahren. Am Wochenende sind wir oft nach Kapstadt gefahren. Ich hatte solch ein Glück all diese Leute kennenzulernen!
 

Einer der schönsten Momente war wohl mein Fallschirmsprung, den ich mit einer Freundin an meinem letzten Wochenende gemacht habe. Dieses Gefühl war unglaublich. Es war auch toll Südafrika und Kapstadt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich hatte eine unglaublich witzige und schöne Zeit!

Auch die einheimischen Menschen sind sehr offen und freundlich, was mir sehr gefallen hat. Gerade in den Townships wird einem klar, dass die Leute nicht viel haben, aber trotzdem glücklich sind. Das ist zu schätzen. Durch das Rumreisen hat man viele verschiedene Leute kennenlernen können und immer wieder Neues erfahren.

Mein Fazit:
Ich bereue meinen Aufenthalt nicht eine Sekunde. Ich habe so viele tolle Erfahrungen sammeln können, ein neues Land und neue Menschen kennenlernen dürfen. Das ist etwas, was mir nie wieder jemand nehmen kann! So viel wie ich in diesen 2 Monaten erlebt habe, habe ich noch nie in einer "so kurzen Zeit" erleben können.

Außerdem habe ich gemerkt, wie sehr man die Arbeit in deutschen Projekten schätzen kann. Es wird sich viel mehr um die Kinder gekümmert und mehr mit ihnen gemacht. Natürlich sind das andere Verhältnisse, jedoch denke ich, dass man auch mit kleinen Sachen, was zum Teil auch der Fall war, was erreichen kann.

Meine Tipps:
Ich würde jedem zukünftigen Teilnehmer sagen, dass es die Zeit seines Lebens wird und es wahrscheinlich nicht bereuen wird. Man erlebt so viel Unglaubliches! Koffer packen und los geht‘s!

Und ganz wichtig: jede einzelne Minute genießen.

Organisation:
Wenn ich Fragen hatte, habe ich meistens eine E-Mail geschrieben und immer sehr schnell Antwort darauf bekommen. Das war gut.
Es gab öfter mal irgendwelche Kleinigkeiten vor Ort, die nicht standesgemäß abgelaufen sind. Ich muss allerdings sagen, dass sich mein Koordinator sehr gut um uns gekümmert hat und immer für uns da war, wenn wir Fragen oder ähnliches hatten."

Erfahre mehr über das Projekt, das Charlotte R. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika