Addo Nationalpark in Südafrika
Loewe schlaeft im Gras

""Die Arbeit war sehr abwechslungsreich""

  • Freiwilligenarbeit
  • Südafrika
  • Acht Wochen

Erfahrungsbericht von (18 Jahre)

2017-03-01

Pascal Niclas schrieb:

"Die Arbeit war sehr abwechslungsreich und wir konnten uns meist auch selbst aussuchen, wo wir mitfahren (Pferde,Hunde oder mit den Rangern). Um Game Drives mussten wir uns meist selbst kümmern, wobei die Arbeiter im Office oder die Game Driver auch immer ein Ohr für uns offen hatten.

Mein Tagesablauf

Ich stand immer um sechs Uhr morgens auf, packte meine Lunchbox und um sieben Uhr trafen wir uns am "Meeting Point". Dann beteten wir und besprachen die Tagesarbeit. Wir teilten uns in Teams ein und dann ging es ans arbeiten: Fence- und Waterhole Patrol, Foot Patrol, Bau von Wasserstellen etc. Wir hatten 2 - 2 1/2 Stunden Mittagspause und Mittagsschlaf in der Wildnis. Um 16.00 Uhr war Feierabend.

Was habe ich in meiner Freizeit unternommen?

In meiner Freizeit unternahm ich was mit anderen z.B. sprachen wir über die Ereignisse des Tages, waren am Pool, spielten Karten, hörten Musik, fuhren nach Port Elizabeth oder spielten Fußball im Township. Man hat sich immer willkommen gefühlt (nie fremd), die Menschen sind sehr nett und offen. Musik gehört zum Leben dazu und ich lernte die südafrikanische Gelassenheit kennen (es gibt für jedes Problem eine Lösung :)).

Die tollsten Momente

Mein ungewöhnlichster Moment war auf jeden Fall direkt an meinem ersten Arbeitstag. Wir haben ein Warzenschwein geschlachtet. Außerdem halfen wir beim Ausnehmen und Proben nehmen von gestrandeten Delfinen im Woody Cape. Die Begegnung mit einem Löwen während eines Ausritts mit einem Horse Guide gehört auch definitiv zu den schönsten Momenten, die ich erlebte. Auch die Umsiedlung eines Elefanten und das Buffalo Capture (Einfang eines Büffels).

Mein Fazit

Es war eine sehr gute Entscheidung diesen Auslandsaufenthalt zu machen. Man kann viele Dinge aus einer solch offenen Kultur lernen. Jeder grüßt oder hält Smalltalk beispielsweise mit jedem auch wenn man die Person zuvor noch nie gesehen hat. Zudem war es wichtig, auch zu sehen wie Menschen im Township leben und wie hilfsbereit sie trotzdem sind, da sie alles hergeben würden. Ich würde es meinen Freunden auf jeden Fall weiterempfehlen.

Mein Tipp an zukünftige Weltenbummler: Seid offen für die Menschen und die Kultur, zeigt auch Interesse an den Menschen vor Ort. Seid spontan, denn es läuft nicht immer so wie geplant."

Elefantenbaby mit anderen Elefanten
Gruppe von Südafrikanern mit dem Teilnehmer
Straße im Addo Park

Erfahre mehr über das Projekt, das Pascal Niclas L. so begeistert hat: Addo Nationalpark in Südafrika