Humanmedizin in Peru

"Meine Gastfamilie war schlicht genial, selten hab ich so oft beim Essen gelacht"

  • Freiwilligenarbeit
  • Peru
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

14.11.2008

Maximilian schrieb:

"Meine Erwartungen von Peru waren nicht klar umrissen, ich wollte vor allem eine neue Kultur kennenlernen, eine andere Lebenseinstellung erfahren und einfach mal andere Eindrücke sammeln, als ich das hier in Deutschland oder Europa kann.

Mein Projekt war super! Anfangs war ich unsicher, wie es in der Gastfamilie sein würde und grübelte in Lima lange, was mich wohl in Cusco erwarten würde, aber als mich dann Jamil in Cusco am Flughafen abholte, war ich beigeistert von Jamils offener und einfach freundlicher Art. Meine Gastfamilie war schlicht genial, selten hab ich so oft beim Essen gelacht, wenn unsere Mutter uns Spanisch beibrachte oder die kleine Enkelin durchs Haus flitzte.

Ich habe unendlich viele Erfahrungen gesammelt, allein schon das Kennenlernen von Leuten aus sovielen Ländern, nicht nur aus Peru hat meinen Horizont sehr geweitet, auch habe ich viele Leute aus Deutschland kennengelernt. Natürlich habe ich auch mein Spanisch und Englisch verbessert, aber das war ja zu erwarten.
Ich habe es genossen die Natur so direkt zu erleben, auch einfach mal ein Wochenende nur auf Tour zu sein, zu trekken oder einfach mal weiter weg von der Zivilisation.

Hauptsächlich lustige Erfahrungen habe ich gemacht, vor allem im Nahkampf mit den Taxifahrern musste man jeden Tag seine Spanischkenntnisse und Überzeugungskraft auf die Probe stellen!
Salsa konnte mein Herz leider nicht erwärmen, aber ich hatte dann mit den Peruaner Spaß die auch keinen Salsa mochten (hätte ich auch nicht gedacht, dass es sowas gibt!).
Die Peruaner waren mir gegenüber immer freundlich und erzählfreudig, auch wenn ich mich mal nicht klar ausdrücken konnte, wurde immer versucht mich zu verstehen. Am meisten Spaß hatten wir mit den alten Damen, die auf den Märkten die (absolut besten!) Fruchtsäfte der Welt zaubern. Sie erklärten uns die Welt anhand der unterschiedlichen Vorlieben von Europäern, Amerikanern, usw für Säfte.

In meiner Freizeit habe ich Cuscos Nachtleben erkundet, die vielen Paraden (und Demonstrationen) angeschaut, Macchu Picchu, Manu, Arequipa, Sacred Valley, Christo Blanco, Radtouren, Rafting, Paragliding -ich kann mich gar nicht mher an alles erinnern. Der schönste Moment war als wir vom Putucusi zum ersten Mal Machu Pichu sahen!

Die Reiseunterlagen waren wirklich sehr gut! Ich kann Praktikawelten auf jeden Fall weiterempfehlen!
Die Betreuung vor Ort war optimal, hab mich mit Jamil super verstanden und auch Manfred war immer einfach zu erreichen und völlig unkompliziert! Die Einführung war 1A und lustig noch dazu, da uns zum Beispiel das einzige Cafe gezeigt wurde, bei dem man im Erdgeschoss draußen sitzen darf, also richtige Insidersachen!

Auf jeden Fall war es die richtige Entscheidung! Auch in Kombination mit dem Praktikum eine praktisch nützliche und trotzdem extrem amüsante Angelegenheit. Ich will auch so bald wie möglich wieder nach Peru, wenn ich das mit dem Studium vereinbaren kann.
Hier ein paar Tipps für euch:
-Immer fragen, ein nein wird man nicht zu hören bekommen
-Bilder machen!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Maximilian S. so begeistert hat: Humanmedizin in Peru