Wildlife in Namibia

"Ich habe jetzt schon Fernweh"

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

2016-10-06

Viviane schrieb:

"Die Betreuung durch das Team vor Ort war super! Sie waren alle immer sehr nett. Wenn es doch mal Probleme gab, hatte man immer einen Ansprechpartner.

In meinem Projekt selbst war einfach alles total toll. Ich habe super viel gelernt und viele Erfahrungen gemacht! Die Arbeit an sich hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe jetzt schon Fernweh!

So sah mein typischer Tagesablauf aus:

Um 6 Uhr bin ich aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Um 7 Uhr wurden wir zur Farm gefahren, wo wir zuerst gefrühstückt haben und dann gegen 8 an die Arbeit gingen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam jeden Tag ein anderes Tier, welches man zu versorgen hatte(Giraffen, Elefanten, Ziegen, Rhinos und Smals). Nachdem die Tiere gefüttert wurden, begann die Activity Zeit (meist gegen 10 Uhr). In dieser Zeit haben wir Zäune repariert, Wasserlöscher geputzt, Autos gewaschen, etwas über die Tiere gelernt (Verhalten usw.), Farm driving, alles Mögliche. Gegen 12:30 Uhr gab es dann Essen. Nach dem Essen wurden wir zurück zu unserem Farmhaus gefahren und hatten bis 16:00 Uhr Mittagspause. Wenn die Pause vorbei war, sind wir wieder zur Farm gefahren und die jeweiligen Gruppen haben ihre Tiere versorgt. Danach gab es cat feeding, wo man freiwillig mitgehen konnte, um zu helfen. Ich war meistens dabei, denn es hat mir viel Spaß gemacht. Wenn alles fertig war, wurde zu Abend gegessen und danach war der Tag zuende.

Man hatte unter der Woche öfters verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, an denen man teilnehmen konnte - zum Beispiel am morgendlichen bushwalk, night drive, elephant sleepout usw. Mindestens einmal in der Woche haben wir einen sleepout gemacht - irgendwo im Busch mit Lagerfeuer. Montags war immer der Etosha Ausflug mit Übernachtung, den es mit in dem Paket gab. Wenn man zusätzlich noch einen Tagesausflug dorthin machen wollte, konnte man Bescheid geben. In meiner Freizeit war ich beispielsweise viel im Pool, habe mich gesonnt oder ich habe gelesen, Postkarten geschrieben oder mit den anderen Spiele gespielt.

Mit der neuen Kultur und Bevölkerung habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt! Sie sind alle so offen und herzlich und sie lachen sehr viel. Sie haben mich aufgenommen, als wäre ich ein Teil der Familie! Es gab sehr sehr viele schöne und lustige Momente. Wir haben immer viel gelacht und viele Witze gemacht. Ein sehr schöner Moment war zum Beispiel, als wir eine Farbenschlacht gemacht haben. Ebenfalls als Simone (Tierärztin/Betreuerin) uns alle nachts erschrocken hat. Wir haben bei einer alten Farm einen Sleepout gemacht und sie hatte sich eine weiße Tüte über den Kopf gezogen und so getan, als wäre sie ein Geist, der unseren Eistee klauen wollte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen! Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche die schönsten oder lustigsten Momente waren - es war einfach eine ganz tolle Zeit und jeder Moment war etwas ganz besonders!

Mein Fazit:

Diesen Auslandsaufenthalt zu machen war die beste Entscheidung, die ich je hätte machen können! Allein durch die Reise dorthin, durch das ganze Umsteigen an den Flughäfen und alles, bin ich ein viel selbstbewussterer Mensch geworden. Ich bin selbstständig geworden und habe so viel gelernt. Ich möchte einfach wieder zurück oder am liebsten weiterreisen, wäre es nur nicht so teuer..."

Erfahre mehr über das Projekt, das Viviane T. so begeistert hat: Wildlife in Namibia