Wildlife in Namibia

"Ich war begeistert, wie nahe wir den verschiedenen Tieren kommen durften"

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 3 Wochen

Erfahrungsbericht von

2016-10-27

Tina schrieb:

"Die Betreuung während meines Aufenthaltes durch das Team vor Ort (Pickup, Einführung, Ansprechpartner etc. waren super! Die Guides haben wirklich alles dafür getan, dass man sich wohlfühlt und wir sehr viel Spaß bei der Arbeit hatten. Wenn man einen Wunsch hatte, musste man ihn nur äußern und schon hat sich jemand darum gekümmert!

In meinem Projekt war ich ebenfalls super zufrieden. Ich war begeistert, wie nahe wir den verschiedenen Tieren kommen durften und dass wir uns selbstständig um die Versorgung kümmern konnten. Wenn einem eine Aufgabe mal nicht so gut gefallen hat, wurde Blödsinn gemacht, so dass die Arbeit gefühlt schneller vorbei war (und wir durften wirklich jeden Spaß machen, der keinem schadet - alle haben dort sehr viel Spaß verstanden)

Wie sah mein typischer Tagesablauf aus?

Wir sind morgens um 7 Uhr abgeholt worden und sind ca 5-10 Minuten zum Frühstück gefahren. Dann hatten wir Zeit bis 8 Uhr zum Frühstücken und ab dann haben wir uns für die verschiedenen Tiere aufgeteilt. Meistens waren wir so zwischen 10 und 11 Uhr fertig. Danach hatten wir dann bis zum Mittagessen verschiedene Aktivitäten, es gab z.B. Wasserlöcher auffüllen oder reinigen, Zäune kontrollieren ... So um 12:30 Uhr gab es Mittagessen. Danach sind wir zurück zum Farmhaus gefahren und durften bis 16 Uhr unsere Freizeit frei gestalten - meistens sind wir alle zusammen in den Pool gegangen. Um 16 Uhr haben wir dann nochmal alle Tiere gefüttert, danach so um 18:30 Uhr gab es Abendessen. Vorher konnte man wann man wollte noch mit zur catfeeding, was jedes Mal wieder sehr interessant war. Nach dem Abendessen ging es dann wieder zurück zur Unterkunft, wo wir dann wieder unsere Freizeit frei planen konnten. Abends saßen wir gerne am Wasserloch und haben die Tiere beobachtet.

In der Mittagspause haben wir unsere Zeit meistens am Pool verbracht. Oder wir haben etwas gelesen. Abends waren wir gerne am Wasserloch und haben die Tiere beobachtet. Was auch immer sehr schön war, waren die sleepouts, bei denen wir z.B. bei den Elefanten geschlafen haben. Genauso schön waren die Etosha Trips.

Die Menschen, die ich kennenlernen durfte, waren alle sehr freundlich und offen. Sie haben einen sofort als guten Freund aufgenommen und haben wirklich versucht einem alles recht zu machen. :) Bei der Arbeit waren die Menschen sehr viel ruhiger als in Deutschland. Stress war ein Fremdwort - was auch mal sehr schön war, weil die Arbeit ja trotzdem gemacht wurde.

Mein schönster Moment war mein Geburtstag in diesem Zeitraum. Die anderen Projektteilnehmer sind mit mir wach geblieben und haben mit mir reingefeiert, obwohl wir am nächsten Morgen alle früh aufstehen mussten. Den Tag über haben wir normal gearbeitet. Abends nach dem Abendessen habe ich von der Küche einen Kuchen bekommen und die Frauen haben auch ein einheimisches Geburtstagslied für mich gesungen, was sehr berührend war.

Mein Fazit:

Ja, es war eine gute Entscheidung, diesen Auslandsaufenthalt zu machen - ich bin sehr glücklich darüber. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass er mich weitergebracht hat, da ich in Deutschland schon einen Job habe und dieser Aufenthalt vielmehr als schöne Erfahrung / Reise geplant war. Ich würde Praktikawelten ziemlich sicher meinen Freunden weiterempfehlen!

Meine Tipps für zukünftige Weltenbummler:

Plant bitte alles früh genug - auch in der Koordination mit Praktikawelten. Des Weiteren denkt an das Freistellungsformular! Da war ich nicht die Einzige, die das vergessen hat direkt auszufüllen und das muss ja nicht sein."

Erfahre mehr über das Projekt, das Tina W. so begeistert hat: Wildlife in Namibia