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Wildlife in Namibia

"Da muss jemand hin, es ist einmalig und schwer zu beschreiben, völlig irre!"

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

Tibor schrieb:

Meine Ankunft:

Die Ankunft nach dem Flughafen war supereasy – Der Shuttle hat sehr gut funktioniert. Ich wurde abgeholt und direkt zum Hostel gebracht. Der Transfer zum Hostel dauert dann circa 30 Minuten und das Hostel ist kein Hilton, aber genau richtig. Ein Hostel eben!
Wenn man ankommt, geht man nur noch schlafen und dann geht’s den nächsten Tag los. Der Transfer ist relativ „back to the roots“ – Es handelt sich dabei um einen Transporter mit etwa 18 Personen. Dieser ist langsam und endet dann in Karasburg. Ich war nicht allein und es waren noch andere Teilnehmer für die Fahrt nach Karasburg dabei. Insgesamt waren wir noch etwa 10 Stunden unterwegs, bevor wir im Camp ankamen.

In Karasburg hat Jess auf mich gewartet und mich abgeholt. Von Karasburg waren es auch noch mal 2 Stunden Fahrt. In Karasburg selbst gibt es einige Möglichkeiten zum Einkaufen und Tankstellen, Banken und auch Ärzte. Warmbad hingegen ist total abgeschieden und wirklich nur ein Kaff. Wir sind noch  etwas weiter gefahren und dann kommt die pure und absolut einzigartige Einsamkeit von Namibia. Das Zeltlager besteht aus circa 9 Zelten. 2 Duschzelte, 2 Küchenzelte und 1 großes Gemeinschaftszelt sowie den Zelte für die Teilnehmer. Im Basecamp arbeiten 2 feste Küchenhilfen und die Camp Managerin Jess (Das Mädchen für alles). Circa 5km Fahrtzeit vom Camp weg wohnt Ed und der ist der Pächter da unten im Camp. Er koordiniert alles vor Ort. 

 

Meine Aufgaben:

Man muss körperlich fit sein. Wir haben Zäune entfernt und Straßen gebaut, eine alte Windmühle rückgearbeitet und zum Beispiel ein Wasserloch bearbeitet. Wichtige Utensilien sind Arbeitshandschuhe, und zwar gute Arbeitshandschuhe und undbedingt ein Fernglas! Die Arbeiten sind ordentlich und abends fällt man richtig platt ins Bett. Aus Zucker darf man nicht sein. Es tut weh, wenn man sieht das vorher jemand einen Zaun in diese faszinierende Wildnis hingebaut hat und sich wegen dieses Menschenwerks, Tiere in dem Zaun verheddern, völlig sinnfrei! Ich habe richtig Hass auf diesen Zaun bekommen. Es macht etwas mit einem. Man wünscht sich, wenn man diese Schönheit und Einmaligkeit sieht, dass die Tiere einfach dort leben können und es ist traurig zu sehen, was Menschen verbrochen haben, indem sie in diese Natur eingegriffen haben und die Tiere schlussendlich verjagt haben.

 

Meine Freizeit:

Wir sind insgesamt 3 bis 4 Tage gewandert. Das sind zum Teil Bergwanderungen, vergleichbar mit Alpen, allerdings ohne feste Wege. Die Wanderungen sind anstrengend, aber wunderschön und waren auch mit Übernachtung möglich. Zudem waren wir Mountainbiking und Kayaking. Rhino-watching waren wir natürlich auch. Das war großartig!

 

Mein Fazit:

Das Programm ist als absolute Wilderness Experience zu deklarieren! Eine Annäherung an die Tiere ist nicht einfach so möglich, dazu braucht man ein Fernglas. Die walking Safari zu den Rhinos war eine unglaublich intensive Erfahrung. Die Größe des Gebiets ist schier unglaublich und macht einen sprachlos. Da muss jemand hin, es ist einmalig und schwer zu beschreiben, völlig irre!

Erfahre mehr über das Projekt, das Tibor M. so begeistert hat: Wildlife in Namibia