Wildlife in Namibia

"Es war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können."

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

2017-11-30

Sabrina schrieb:

"Mit meinem Projekt war ich alles in allem sehr zufrieden. Es hat alles soweit gestimmt. Genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Nur bei manchen Arbeiten, fehlten einfach die richtigen Werkzeuge. Das ist das Einzige was ich so zu bemängeln hätte.

Ein typischer Arbeitstag sah wie folgt aus: Morgens wurden wir um 7.15 Uhr abgeholt, dann wurde an der Lodge erstmal ausgiebig gefrühstückt. Danach fingen wir in Gruppen an das Futter für die Tiere vorzubereiten. Nach den Fütterungen haben wir Ausflüge mit den Guides gemacht, über das Gelände von Okutala oder Gehege gesäubert, Wasserlöcher geschrubbt, Futter für die nächsten Tage geholt. Irgendwas war immer zu tun. Gegen 13.00 Uhr gab es leckeres Mittagessen und danach Mittagspause im Farmhaus. Dort gab es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: am Pool entspannen und Mittagsschlaf :D. 15.45 Uhr wurden wir schon wieder abgeholt und die nächste Fütterungsrunde startete. Nachdem alle Tiere satt waren, hatten wir bis zum Abendbrot Freizeit. Die haben wir meistens genutzt um Fotos zu machen. Das Abendessen in der Lodge war wieder sehr lecker und abends in unserem Farmhaus haben wir uns meistens noch am Wasserloch zusammen gesetzt, geschnackt und Tiere beobachtet.

In der Freizeit am Farmhaus war das Beste am Pool zu liegen oder die Tiere am Wasserloch zu beobachten. In der Lodge konnten wir in der Freizeit zu den Tieren gehen und tolle Fotos machen oder einfach die Wärme und Sonne genießen.

Meinen schönsten und lustigsten Moment hatte ich definitiv mit Okie und Dokie, den Babygiraffen. Die Beiden mit der Flasche, den Schoten oder dem normalen Futter zu füttern, war für mich das schönste. Wie die beiden immer aufgeregt hin und her gelaufen sind und was das für ein Spaß gemacht hat, der lustigste Moment. Der ungewöhnlichste Moment war dann, das ich noch nie solche sabbernden Tiere gesehen habe, aber Giraffensabber ist mir dann doch der liebste.

Es war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Ich bin so froh das mich keiner davon abgehalten hat. Das Afrikafieber hat mich auf alle Fälle gepackt und es wird nicht lange dauern, bis ich nochmal hinfliege! Die Tiere in ihrer freien Wildbahn zu sehen war beeindruckend und auch den Okutala-Tieren so nah zu kommen, war eine tolle Erfahrung.

Ich war 4 Wochen in Namibia und das würde ich auch jedem empfehlen. Nur 2 Wochen sind einfach zu kurz. Wenn man etwas nicht erlebt oder gesehen hat, hat man noch die Chance in den anderen Wochen und man muss es einfach richtig genießen.  Man sollte sich erst einleben, alles kennenlernen und merken welches Tier was frisst. Auf alle Fälle sollte man mit einem längeren Zeitraum planen."

Weißer Jeep in der Wüste von Namibia
Warnschild

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