Wildlife in Namibia

"außerdem wurden auch Ausflüge oder Helikopterrundflüge angeboten"

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

23.06.2012

Nicolas schrieb:

Bitte beachte, dass wir im März 2014 das Projekt in Namibia gewechselt haben. Die Aufgaben und Erlebnisse können nun von diesen abweichen.

"Es war ein außergewöhnliches Erlebnis einer so großen Anzahl an wilden Tieren so nahe zu sein, mit ihnen zu leben und für sie zu sorgen. Außerdem rundeten der Kontakt und die neuen Freundschaften zu Teilnehmern aus der ganzen Welt ebenfalls den Aufenthalt ab und machten ihn besonders.

Wir Freiwilligen wurden in vier Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe sich um andere Tiere auf der Farm zu kümmern hatte, darunter fiel das Zubereiten der Nahrung, sowie die Reinigung und Instandhaltung der Gehege. Andere Aufgaben waren Babysitten bei den kleinen Pavianen, die Pferde ausreiten oder Gehege kontrollieren und neue Gehege bauen, was viel Spaß machte. Die Arbeit war vielfältig und wurde nie langweilig; jede Aufgabe war auf ihre Weise interessant und aufregend. Während der Siesta konnte man Zeit bei den Tieren verbringen. Am Nachmittag stand oft ein "bush walk" an, um einen wilden Geparden von der Farm zu vertreiben, was immer eine Herausforderung darstellte. Der Abend klang dann je nach Lust und Laune und Müdigkeit am eigenen Lagerfeuer im Freiwilligencamp aus, an dem die Ereignisse des Tages verarbeitet und erzählt wurden.

Die Arbeit in Namibia hat mich durchaus verändert. Man lernt genau zu beobachten und Ängste und Zweifel aus dem Weg zu räumen, indem man sich diesen stellt. Die Arbeit mit Löwen, Geparden oder auch Pavianen stärkt das Selbstvertrauen. Man wird sich seiner übertragenen Verantwortung den Tieren gegenüber bewusst und die Arbeit mit diesen Tieren schult ein wohlüberlegtes und konzentriertes Handeln.

Mit den Einheimischen habe ich die einfache Erfahrung gemacht, dass man freundlich behandelt wird, wenn man sich respektvoll verhält und überall mit anpackt und seine Hilfe anbietet. Dennoch bleibt man als Freiwilliger doch eher unter sich.

Ich habe meine Freizeit überwiegend dazu verwendet, mich bei den Tiere aufzuhalten, wobei es mir die Paviane am meisten angetan hatten, die mit ihrem Spieltrieb für die beste Unterhaltung unter den Freiwilligen sorgten. An den Wochenenden wurde Fußball, Baseball oder auch Paintball gespielt, sodass für jeden immer etwas dabei war und auch jeder mitmachen konnte. Außerdem wurden auch Ausflüge oder Helikopterrundflüge angeboten.

Ganz besondere Augenblicke waren die vielen Abende am Lagerfeuer, auch einmal mitten im Busch, welche von den Lauten der Löwen in der Nacht eindrucksvoll begleitet wurden.

Die Informationen von Praktikawelten waren umfangreich und haben einen sehr guten Überblick gegeben. Bei sonstigen Fragen wurde einem immer sehr kompetent von den Mitarbeitern geholfen. Vor Ort hat mir besonders gut die ausführliche Einführung in das Projekt gefallen: Man wurde Schritt für Schritt an das Arbeiten mit den Tieren herangeführt. Es war immer jemand da, an den man sich bei Problemen wenden konnte."

Erfahre mehr über das Projekt, das Nicolas V. so begeistert hat: Wildlife in Namibia