Wildlife in Namibia

"Am liebsten bin ich die Löwen füttern gefahren, was wirklich immer ein tolles Erlebnis war."

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

27.01.2012

Michelle schrieb:

"Vor meinem Abflug hatte ich noch keine konkreten Vorstellungen über das Land und meine Arbeit. Von der Arbeit wusste ich natürlich, dass ich viel mit Tieren zu tun haben werde, aber ich konnte mir nicht vorstellen was genau. Von Namibia als Land hatte ich schon von vielen Freunden und Bekannten, die schon einmal dort waren, gehört, dass es unglaublich schön sein soll.

Bevor ich nach Namibia geflogen bin, wusste ich zwar, dass ich den ganzen Tag etwas mit Tieren machen werde, aber ich hatte keine genauen Vorstellungen von allem. Das Programm war einfach unglaublich toll. Die Arbeit mit den Tieren hat jeden Tag auf´s Neue viel Spaß gemacht - ganz egal, ob man die Tiere gefüttert hat oder mit ihnen spazieren gegangen ist. Man hat täglich neue Eindrücke von dem Land, den Leuten, der Kultur und den Tieren erhalten, sodass alles sehr abwechslungsreich gestaltet war.

Wir sind jeden Tag schon recht früh aufgestanden, da es um 7 Uhr schon Frühstück gab. Das hieß also: Um halb sieben hat der Wecker geklingelt und man musste raus aus dem Bett. Die Ausnahme war Sonntag. Dort konnte man eine Stunde länger im Bett liegen bleiben, da es erst um 8 Uhr Frühstück gab.

Nach dem Frühstück sind wir dann alle zusammen zur Farm gelaufen, wo wir uns um 8 Uhr mit unseren Koordinatoren getroffen haben. Bei diesem Meeting wurden die Aufgaben für die verschiedenen Gruppen verteilt. Insgesamt gab es vier Gruppen. Jede Gruppe hatte einen Teamleader, der zusammen mit den anderen Gruppenmitgliedern entschied, wer welche Aufgabe übernahm. Danach ging es dann ab an die Arbeit. Ich hab oft das Futter für die Tiere auf der Farm zubereitet und ihre Gehege sauber gemacht. Manchmal ist man aber auch zu den größeren Gehegen außerhalb der Farm gefahren und hat dort z.B. die Löwen gefüttert. Da man immer im Team zusammen gearbeitet hat, ging alles meistens ganz schnell und wir konnten noch Zeit bei den Tieren verbringen. Am liebsten bin ich zu den Geparden gegangen und habe sie beobachtet :-) Gegen 13 Uhr gab es dann Mittagsessen und wir hatten danach eine kleine Mittagspause. Um 14:30 Uhr haben wir uns dann wieder alle auf der Farm getroffen und es wurden die Aufgaben für den Nachmittag verteilt. Natürlich mussten die Tieren auch nachmittags gefüttert werden, aber da man alles schon morgens vorbereitet hatte, war das nicht mehr so viel Arbeit. Also konnte man wieder zu den Tieren gehen und zum Beispiel mit den Giraffen spielen. Gegen 18 Uhr gab es dann unser wohlverdientes Abendessen. Sonntags gab es das Essen allerdings erst immer um 19 Uhr, da immer gegrillt wurde. Nach dem Essen haben wir uns dann oft noch ans Lagerfeuer gesetzt und gemütlich unsere Erfahrungen von dem Tag ausgetauscht.
Jeder Tag war aufs Neue einzigartig und meine Aufgaben haben mir immer Spaß gemacht! Am liebsten bin ich die Löwen füttern gefahren, was wirklich immer ein tolles Erlebnis war.

In Namibia habe ich vor allem gelernt, was Teamwork bedeutet. Wir haben stets in einem Team zusammen gearbeitet und jeder konnte sich auf jeden verlassen, sodass alles reibungslos geklappt hat. Ich hab gelernt, dass es wichtig ist in einem Team zusammen zu arbeiten, da die Arbeit so schneller geht und es vor allem mehr Spaß macht. Außerdem hat mich die Freundlichkeit der Afrikaner begeistert, die einem stets mit einem Lächeln im Gesicht hilfsbereit zur Seite standen. Dadurch hab ich mich die ganze Zeit wohl gefühlt.

Der Kontakt zu den anderen Teilnehmern und den Einheimischen war sehr gut. Das Land hat mir super gut gefallen und ich bin sehr gut mit der fremden Kultur zurechtgekommen.

Mit der Kultur und der Bevölkerung in Namibia habe ich nur gute Erfahrungen gesammelt. Die Menschen dort waren wirklich immer freundlich und haben einen mit offenen Armen empfangen. Auch über die Kultur habe ich eine Menge gelernt und war stets beeindruckt davon. Ich hatte auch keinerlei Probleme mit der fremden Kultur - man muss sich einfach nur darauf einlassen und die Kultur akzeptieren. In meiner Freizeit bin ich am liebsten zu den Tieren gegangen. Mein Lieblingstier dort war ein Gepard, den ich jeden Tag besuchte, aber natürlich auch die anderen Tiere. Das hat jeden Tag auf´s Neue Spaß gemacht.

Die Arbeit von Praktikawelten hat mir sehr gut gefallen. Ich hab direkt nach meiner Buchung das praktische Reise 1x1 zugeschickt bekommen, in dem alles Wichtige zu meiner Reise drinn stand. Für alle weiteren Fragen konnte ich dann jederzeit bei Praktikawelten anrufen und wurde freundlich beraten :-)

Auch die Betreuung in Namibia selber war super. Man hatte immer einen Ansprechpartner dort, an den man sich wenden konnte, wenn irgendwelche Fragen aufgetaucht sind.

Mein Fazit:

Der Auslandsaufenthalt in Namibia war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe dort so viel über andere Menschen, über andere Kulturen, über die Tiere und auch über mich selbst erfahren. Erst wenn man wieder zu Hause ist, nimmt man wirklich wahr, was man dort alles erlebt hat und fängt an alles richtig zu verarbeiten. Mein Aufenthalt hat mich auch für mein Leben hier zu Hause weitergebracht. Ich sehe jetzt viele Dinge aus anderen Blickwinkeln und versuche allen Sachen offener gegenüber zu treten."

Erfahre mehr über das Projekt, das Michelle H. so begeistert hat: Wildlife in Namibia