Wildlife in Namibia

"Es war nicht nur Arbeit, man konnte auch den „Urlaubsflair“ spüren"

  • Freiwilligenarbeit
  • Namibia
  • 2 Wochen

Erfahrungsbericht von

22.06.2016

Lisa schrieb:

"Ich habe mir im Vorhinein nicht wirklich große Gedanken über meine Reise gemacht! Ich versuche immer ganz offen auf neue Erfahrungen, Länder und Kulturen zuzugehen! Ich hatte jedoch bereits gewisse Vorkenntnisse über Afrika!

Ich hatte in meinem Projekt die Möglichkeit, die seltenen Tiere ganz aus der Nähe zu betrachten und auch anzufassen. Die Zeit dort ist wirklich vergangen wie im Flug. Es war nie langweilig, man konnte sich eigentlich alles selber einteilen und es war auch kein Problem, wenn man mal etwas nicht machen wollte oder etwas öfter machen wollte. Die Guides waren wirklich 24 Stunden um unsere Zufriedenheit bemüht. Was für mich sehr positiv und schön war: Es war nicht nur Arbeit, man konnte auch den „Urlaubsflair“ spüren.

Nach dem Aufstehen gab‘s erst mal ein total leckeres Frühstück, welches kaum Wünsche offen ließ! Dann wurden die Gruppen eingeteilt und schon ging’s los mit der Tierfütterung und der Pflege. Je nach Dauer wurden dann noch andere Sachen erledigt. Und dann gab’s schon wieder ein köstliches Mittagessen. Danach war mal kurz ausrasten angesagt und weitere Tätigkeiten für den Nachmittag wurden besprochen - oder es gab interessante Geschichten der Guides oder der Tierärztin. Um ca. 16:00 Uhr begannen wir mit der Abendfütterung. Anschließend war dann mal eigene "Kultivierung" angesagt. Und das Abendessen war jeden Tag wieder unglaublich lecker. Das weitere Abendprogramm konnte man dann selbst gestalten, was aber meist zu einem gemütlichen Gespräch am Lagerfeuer hinauslief. Sehr müde von den am Tag erhaltenen Eindrücken fiel man dann ins kuschelige Bettchen.

Meine größte Erfahrung, die ich mir persönlich aus Afrika mitgenommen habe, ist die Lebenseinstellung der Afrikaner - dort gibt es einfach keinen Stress und keine Hektik. Auch "Probleme" gibt es eher selten - "That`s Afrika!" lautete unser tägliches Motto.
Was mir sehr gut gefallen hat ist die Offenheit und Freundlichkeit der Namibier... Es war einfach nichts ein Problem! Manchmal ist jedoch die Arbeitsweise für einen Europäer etwas gewöhnungsbedürftig, da wir ja von ständigem Leistungs- und Zeitdruck geprägt sind. Die Freizeit konnte man meist ganz frei gestalten, da man zu keiner Aktivität gezwungen wird! Man hat so viele neue Leute kennengelernt - was meist am besten am Abend beim Lagerfeuer mit einem "Windhoek Bier" passierte! ;)
Wir haben einen Ausflug in den Etosha Nationalpark gemacht, Spaziergänge, Sternenfahrten mit dem Pick Up durch den Bush, man konnte im Freien übernachten... Es gab eigentlich fast nichts, was nicht irgendwie realisiert werden konnte.

Der schönste Moment für mich war jedes Mal die Giraffen zu füttern und zu streicheln. Besonders gut hat mir, obwohl ich sehr gut Englisch spreche, gefallen, dass man dort auch mit den Guides Deutsch sprechen konnten und dass immer alle sehr um das Wohlbefinden, auch in gesundheitlicher Sicht, bemüht waren. Es hat wirklich alles sehr gut geklappt - mit der Abholung vom Flughafen, mit den Transfers,...! Man war nie auf sich alleine gestellt, es gab eigentlich immer einen Ansprechpartner.

Fazit:
Für mich war es wirklich eine ganz, ganz tolle und schöne Erfahrung in Afrika und ich habe versucht, mir die Lebenseinstellung der Namibier mit nach Hause zu nehmen.

Tipp:
Unbedingt einen Lippenbalsam mitnehmen - die ersten Tage hat man meist Probleme mit der trockenen Luft!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Lisa E. so begeistert hat: Wildlife in Namibia