Unterrichten in Mexiko

"Die Menschen in Mexiko sind super offen und total nett."

  • Freiwilligenarbeit
  • Mexiko
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

2018-03-20

Marie schrieb:

"In meinem Projekt habe ich mich gut aufgehoben gefühlt.

Morgens bin ich zur Schule gefahren, um dort die Kinder zu unterrichten. Als ich wiederkam, haben meine Mitbewohnerin und ich meist etwas gegessen und haben uns dann mit einer weiteren Freundin getroffen und sind zum Strand gegangen. Wenn wir Surfstunden hatten, waren wir natürlich zusammen surfen. Abends waren wir meist noch in Zicatela, nachdem wir im Surf camp zusammen gekocht hatten. In der Zeit als ich noch den Sprachkurs besucht habe, war man erst relativ spät zu Hause, weil der Shuttle ziemlich spät gefahren ist. Kaum war man im Camp angekommen, ging die Surfstunde los und danach noch Essen kochen und Hausaufgaben machen war teilweise echt stressig. Wir haben viele Leute in Puerto kennen gelernt und waren oft mit ihnen unterwegs. Entweder zu verschiedenen Restaurants, Pools oder Stränden in Puerto, manchmal aber auch ein wenig außerhalb. Oft waren wir abends feiern oder auf Konzerten am Wochenende. An einem Wochenende sind ich und ein paar Freunde nach Chacahua gefahren. Ansonsten lagen wir viel am Strand und haben uns gesonnt.

Die Menschen in Mexiko und besonders ist Puerto sind super offen und total nett. Man wurde schnell angesprochen und gefragt woher man kommt, oder zu Partys eingeladen. Auch wenn es zuerst ungewohnt war und ein wenig aufdringlich rüberkam, gewöhnte man sich schnell an die Mentalität der Mexikaner. Wenn man in den ersten Wochen das ganze Essen ausprobiert, hat man erstmal gar keine Lust mehr auf Tortillas, die gibt es nämlich zu jedem Essen! Aber daran gewöhnt man sich auch und entweder liebt oder hasst man dieTortillas am Ende. Dadurch, dass man schnell aufgenommen wurde, hat man sich sehr wohl gefühlt.

Mein schönster Moment in Puerto war das Konzert von Wisin. Es war mein letztes Wochenende in Mexiko und es gab ein riesen Feuerwerk. Ich war mit meiner Mitbewohnerin und einer weiteren Freundin und einigen mexikanischen Freunden dort und so viel Spaß hatte ich lange nicht mehr. Das Feuerwerk war super schön und das Konzert perfekt zum Tanzen und feiern. Danach waren wir noch in einem Club feiern und es war richtig viel los! Man hat soo viele Menschen kennengelernt und ins Herz geschlossen!

Es war eine sehr gute Entscheidung diesen Auslandsaufenthalt zu machen. Ich konnte Spanisch lernen und kann es jetzt relativ gut sprechen und verstehen. Ich habe Surfen gelernt und die Kultur und die Mentalität der Menschen dort kennengelernt. Durch die verschiedenen Leute im Surf Camp war der Aufenthalt noch besser und auch die ganze Atmosphäre in Puerto war so schön, dass man sich nur wohlfühlen konnte!!

In dem Ort wo ich war, ist alles viel lockerer als man denkt. Ich dachte, dass es in Mexiko total gefährlich ist und dass man echt aufpassen muss. Vielleicht habe ich einfach nichts Schlimmes erlebt, aber dort gibt es eigentlich nichts worum man sich Sorgen machen muss. Vieles bekommt man dort viel billiger als in Deutschlands wie beispielsweise Mückenspray, also lohnt es sich teilweise nicht, alles bereits in Deutschland anzuschaffen. Jeder sollte es auf jeden Fall ausprobieren, es ist leichter als man sich denkt und man hat so viel Spaß! Zudem trifft man im Camp so viele neue Leute aus aller Welt. Man bekommt so viele Erfahrungen, die man in Deutschland niemals sammeln könnte."

Bucht mit türkisblauem Wasser in Mexiko
Landschaft in Mexiko: Aqua Azul

Erfahre mehr über das Projekt, das Marie, K. so begeistert hat: Unterrichten in Mexiko