Unterrichten in Indien

"Mein Auslandsaufenthalt hat mir geholfen, die Augen für die Welt weiter zu öffnen."

  • Freiwilligenarbeit
  • Indien
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

21.06.2014

Laura schrieb:

"Ich hatte nicht so viele Vorstellungen von Indien. Natürlich habe ich mich riesig drauf gefreut und meine wenigen Vorstellungen wurden definitiv übertroffen.
Ich habe sehr viele neue Erfahrungen gemacht, viele nette Menschen kennen gelernt, mit denen ich immer noch in Kontakt stehe und ich bin selbstbewusster geworden.
Mein Auslandsaufenthalt hat mir geholfen, die Augen für die Welt weiter zu öffnen.

Mein Tag begann um 8:30 Uhr mit dem Frühstück. Anschließend sind wir um ca.9:00 Uhr ins Day Care Center gefahren, wo ich zwei Stunden gearbeitet habe.
Anschließend hatte ich ein wenig Zeit für mich. Um 12:30 Uhr gab es Mittagessen und danach habe ich von 13:00 - 16:30 Uhr meine Unterrichtsstunden vorbereitet. Um 16:30 Uhr gab es Chai und danach, um 17:00 Uhr, sind wir zu einem anderen Projekt gefahren, in dem ich ebenfalls zwei Stunden gearbeitet habe. Um 19:00 Uhr gab es Abendessen und danach hatte ich frei. Ca. um 22:30 Uhr war Schlafenszeit.

In meiner letzten Woche war es ein bisschen anders. Mein Tag hat schon um 5:45 Uhr mit Yoga angefangen. Anschließend gab es um 9:00 Uhr Frühstück und um 10:00 Uhr sind wir in die Schule gefahren. Mittagessen gab es zwischen 12:30 und 13:00 Uhr. Danach war es wie in den andern Wochen.

Ich habe die Kinder unterrichtet und mit ihnen gespielt. Mir hat es sehr gut gefallen. Es war perfekt! Die Zeit ist leider viel zu schnell vergangen.
Ich habe auch viele Berufserfahrungen sammeln können, weil am Anfang wurde ich ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen und dadurch bin ich selbstbewusster geworden. Mir fällt es jetzt leichter Gruppen anzuleiten. Außerdem habe ich gelernt, wie man in Einrichtungen in Indien arbeitet, was mich sehr interessiert hat.

Die indische Kultur hat mich wahnsinnig fasziniert!!!
Alle Menschen waren sehr freundlich zu mir. Sie haben mich wie ein Familienmitglied behandelt. Das Essen war auch super. Und trotz der Armut waren alle Familien und Menschen gut gelaunt und haben gelacht, wenn wir sie besucht haben.

An den Wochenenden haben wir immer große Ausflüge gemacht und unter der Woche haben wir viel angeschaut, Partys gefeiert oder waren Eis essen. Am ersten Wochenende haben wir lokale Ausflüge gemacht und haben den Citypalace, Monsunpalace und den Markt besucht. Dann haben wir eine Tiger-Safari gemacht, bei der ich zwei Tiger gesehen habe. Außerdem waren wir in Jodphur, wo wir einen Nacht in der Wüste übernachtet haben, in Agra beim Taj Mahal und in Pushkar.

Mein Projektleiter hat mir in meiner Freizeit bei jeder Möglichkeit, die kleinen und schönen Dinge des täglichen Lebens gezeigt, was mich sehr berührt und beeindruckt hat. An einem Wochenende hat er mich auf seinem Motorbike mitgenommen und wir sind einfach durch die Gegend gefahren. Wir haben gebackenen Maiskolben zusammen gegessen und er hat mir die schönsten Plätze in Udaipur gezeigt.

Die Erreichbarkeit von Praktikawelten bei Fragen und Problem, sowie die Reiseunterlagen waren wirklich super! Am besten hat mir gefallen, dass ich ein Gesamtpaket buchen konnte und ich deshalb nicht so viel selber organisieren musste. Das hat es für mich sehr viel leichter gemacht.
Vermisst habe ich nichts. Es hat alles gestimmt!

Da ich sieben Wochen lang alleine dort war, hatte ich eine eins-zu-eins Betreuung und das war echt super. Ich habe Details erfahren, die ich in einer Gruppe nicht erfahren hätte. In meiner letzten Woche waren drei andere Praktikanten da und so hatte ich auch die Erfahrung mit mehreren dort zu leben. Auch das war toll!

Fazit:
Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung nach Indien zu gehen!! Ich finde man sollte immer, wenn man die Gelegenheit dazu hat, ins Ausland gehen! Dadurch bin ich reifer geworden und ich habe ein bisschen mehr über die Welt gelernt.

Tipps:
Am Wichtigsten ist es, immer offen für alles zu sein und alles auszuprobieren. Z.B. beim Essen und bei der Kultur. Nur so kann man wirklich gute und zufriedenstellende Erfahrungen erleben!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Laura S. so begeistert hat: Unterrichten in Indien