Unterrichten in Indien

"soviel kann ich jetzt schon sagen - Indien sieht mich wieder!""

  • Freiwilligenarbeit
  • Indien
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

29.10.2007

Claudia schrieb:

"Im Vorfeld erwartete ich mir von meinem Aufenthalt die Kultur Indien, seine Menschen, ihr Leben, ihr Denken und ihre Lebenseinstellungen ein Stück weit kennen lernen zu können. Daneben sah ich es als Herausforderung an, in einem fremden Land ein Praktikum zu machen, in dem ich einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lage sozial benachteiligter Schichten leisten kann.

Mein Projekt war super, genau nach meinen Vorstellungen! Mir hat mein kompletter Aufenthalt in Indien sehr gut gefallen. Zum einen lag das sicherlich daran, dass ich sehr viel Unterschiedliches vom Land selbst im Rahmen des Einführungsprojekts kennen lernen konnte (von indischen Bergdörfern bis zum Aufenthalt in einem Ashram). Zum anderen wurde ich aber auch während des Praktikums in Goa sehr gut von unseren Betreuern unterstützt. Daneben hatte ich das Glück mich in einer Gruppe von Freiwilligen wieder zu finden, die offen war und mit der man eine Menge Spaß haben konnte. Auch meine Unterkunft hat mir gut gefallen.

Meist bin ich mit meinen Zimmerkolleginnen relativ früh aufgestanden, sodass wir vor dem Frühstück noch Zeit hatten zum Meer zu laufen und ein wenig zu plantschen (der Strand war einfach ein Traum!). Nach dem Frühstück brachen wir mit unserer Betreuerin auf zu unserer Praktikumsstelle, ein DayCare Center, in dem Kinder von 2 bis 6 Jahren betreut werden. Dort unterstützen wir die Angestellten. Zu unseren Aufgaben gehörte es Angebote für die Kinder zu setzen (wie etwa Lieder, Bewegungsangebote, Tänze, Reime usw.) oder Unterrichtsstunden zu leiten.
Nach dem Mittagessen erledigten wir Reflexions- und Vorbereitungsarbeiten - meist bei einem Kaffee am Strand. Den restlichen Nachmittag ließen wir es uns entweder am Strand gut gehen oder wir erforschten die umliegenden Städtchen (v.a. die Märkte Indiens, auf denen man immer wieder Neues und Interessantes entdecken kann).

Die Abende habe ich meist mit den anderen Freiwilligen verbracht. Meist sind wir im anliegenden Strandresteraunt beisammen gesessen und haben bei einem Cocktail geplaudert. Manches Mal haben wir es uns aber auch im Camp gemütlich gemacht (bei einem Bollywoodfilm oder ähnlichem). Die Wochenenden nutzten wir als Gruppe dazu um den Rest von Goa besser kennen zu lernen. So verbrachten wir beispielsweise ein Wochenende in Palolem (ein Traum - ich kann es nur empfehlen), an einem anderen unternahmen wir einen Ausflug nach OldGoa, besichtigten Kirchen und Tempeln und eine Spice Plantage.

Ich habe mich in meiner Reisevorbereitung sehr gut von Praktikawelten unterstützt gefühlt. Auch die Infobroschüren und die Auskunft bei Fragen war gut. Ich traf im Team vor Ort sehr hilfsbereite, offene Menschen, die um unser Wohlergehen sehr bemüht waren. Sie haben sich einiges überlegt um uns Indien und seine Kultur näher zu bringen. Ich fühlte mich von ihnen sehr gut betreut und unterstützt.

Ich denke, dass Indien ein einzigartiges Land ist, indem es sehr vieles zu entdecken gibt. Ich habe auch gute Erfahrungen im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht. Ich habe es eigentlich nur schade gefunden, dass ich nur ein Monat in Indien verbracht habe. Aber soviel kann ich jetzt schon sagen - Indien sieht mich wieder!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Claudia G. so begeistert hat: Unterrichten in Indien