Sozialarbeit mit Kindern in Indien

"Nach Indien sollte man ganz unvoreingenommen reisen"

  • Freiwilligenarbeit
  • Indien
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

14.03.2012

Ulrike schrieb:

"Während meines Aufenthaltes in Indien habe ich sehr, sehr viele Erfahrungen gesammelt! Zum einen habe ich gelernt, dass man das beste Gefühl, dass mich das ganze Jahr über begleitet hat, war FREIHEIT

Zum anderen machte ich die Erfahrung, wenn man viel von sich gibt und auch ein wenig Geduld hat, bekommt man auch sehr viel dafür zurück, was sehr schön ist!

Meine Zeit im Projekt war schön, ich war wirklich die ganze Zeit über 200% gefordert und ich musste mich jeden Tag auf andere Situationen einstellen und meine Improvisationskünste waren sehr gefragt.

Mein Tagesablauf in Indien sah in etwa so aus: Ich stand meistens gegen 7.45 Uhr auf, um 8.30 Uhr ging es dann zum Frühstück. Wir trafen letzte Vorbereitungen für den Arbeitstag und wurden mit dem Jeep gegen 10.15 Uhr zum Projekt gebracht. Bis 12.30 Uhr hieß es mit den Kindern lernen, spielen, sich in Geduld üben. Um 13 Uhr gab es dann Mittagessen im Camp. Nach dem Essen ging es dann auch schon zum community visit. Oft fanden viele Workshops (Hindi, Kochen, Yoga, etc.) statt und nach dem Abendessen haben wir gemeinsam Filme geguckt und ausgespannt. Teilweise haben wir uns auch noch auf die Arbeit am nächsten Tag vorbereitet.

An den Wochenenden und in den ersten vier Wochen unter der Woche bin ich gemeinsam mit anderen Freiwilligen in die größeren umliegenden Städte zum Einkaufe gefahren und wir haben uns viele Bauwerke angesehen. An den Freitagen wurden von uns Freiwilligen Mottopartys organisiert. Unter der Woche habe ich u.a. Bollywood-Filme geguckt, indische Musik gehört, Tagebuch geschrieben, den Markt besucht.

Die Betreuung von Praktikawelten war gut, das Team war gut bei Fragen und Problemen erreichbar und die Reiseunterlagen empfand ich als sehr gut. Die Betreuung in Indien war auch gut, denn alle Teammitglieder des Camps waren unheimlich nett, zuvorkommend, kommunikativ und immer sehr hilfsbereit. Ich habe unter ihnen wirklich gute Freunde gefunden und hoffe sehr, dass ich sie eines Tages wieder sehen werde! Ab und zu gab es in der Organisation durch das Team vor Ort kleine Ungereimtheiten, die jedoch nicht von großer Bedeutung waren. Alles in allem kann ich sagen, dass sie uns Freiwillige auf Händen durch diese wunderbaren und einmaligen acht Wochen getragen haben.

Nach Indien zu reisen, war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Ich hatte die Chance so viele neue Dinge auszuprobieren, neue Menschen kennen zu lernen, neue Freunde aus aller Welt zu gewinnen und viele, viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die ich nur hier machen konnte. Zudem habe ich mich durch diese Reise noch viel besser kennen gelernt und auch an Selbstbewusstsein dazu gewonnen.
Vielen Dank für die Ermöglichung zur Teilnahme an dieser wunderbaren Auslandserfahrung!

Hier noch ein paar Insider-Tipps von mir:
Lasst euch nicht durch die Meinungen anderer über Indien einschüchtern. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen in diesem wunderbar vielseitigem Land machen. Und mit etwas Einfühlungsvermögen und einer großen Portion Geduld werden es mit Sicherheit fast überwiegend positive Erfahrungen sein.
Deckt euch von Zuhause mit jeder Menge Kugelschreiber ein! Denn, wenn die Kinder euch nach etwas fragen, dann ist es der "pen"!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Ulrike W. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Indien