Sozialarbeit mit Kindern in Indien

"Indien als ganzes war einfach fantastisch"

  • Freiwilligenarbeit
  • Indien
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von (21 Jahre)

14.05.2007

Stella schrieb:

"Mein Projekttag sah so aus, dass der "Bus" täglich um 8.15 Uhr losfahren und uns zu den Projekten bringen sollte, aber wegen der "indischen Zeit" sind wir nie vor 9 Uhr am Projekt angekommen (Autofahrt 10 Minuten). Mein Projekt ging bis 11.30 Uhr, und danach wurden wir wieder eingesammelt.

Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr gab es Mittagessen und dann haben wir für erst den nächsten Tag geplant und dann unsere Freizeit verbracht.
Um 19.00 Uhr gab es Abendessen. Meine Unterkunft hat mir gut gefallen und der Kontakt zu den anderen Freiwilligen war super. Das Land und der Kontakt zu den Einheimischen war auch sehr schön und ich bin gut zu Recht gekommen. Alle Inder schienen mir nett und hilfsbereit. Die Verkäufer an den Ständen laufen den Touristen nach und wollen einen "good price, give me good price" anbieten. Die Kinder in den Projekten sind anfangs schüchtern, doch am Ende wollen sie einen nicht mehr gehen lassen. Viele Inder kommen und wollen Fotos von einem machen.

Wir haben an den Wochenenden in kleineren Gruppen Ausflüge gemacht, haben Elefanten und Wasserfälle gesehen, uns Stände angeguckt und waren an einem anderen Strand. Am letzten Wochenende bin ich mit ein paar anderen nach Delhi geflogen.Ich denke einen schönsten Moment gibt es nicht, Indien als ganzes war einfach fantastisch, vielfältig und es gab viele wunderschöne Momente.

Die Arbeit von Praktikawelten schätze ich insgesamt als gut ein. Alle Mitarbeiter waren durchwegs freundlich. Sie haben versucht alle meine Fragen bestmöglich zu beantworten und haben auch bei meinen Problemen geholfen sie zu lösen. Die Betreuung während meines Aufenthalts durch das Team vor Ort war gut. Unser Betreuer war leider nur ein bisschen unorganisiert, wodurch wir einige verlängerte Wartezeiten und Programmänderungen hatten. Im Camp waren auch noch andere Betreuer, aber, naja, mit der Pünktlichkeit ist es in Indien so eine Sache!

Ich bin unglaublich froh den Auslandsaufenthalt gemacht zu haben und bereue es kein Stück! Ich wäre sogar gerne länger geblieben...

Nach meinem Aufenthalt in Indien weiß ich die Situation im Heimatland hinterher umso mehr zu schätzen. Das schönste hier zu Hause ist, sich die Zähne wieder mit Kranwasser putzen zu können!

Und hier noch einige Tipps:
- auf jeden Fall Dehydrierungstabletten oder Pulver (ganz wichtig für die Trekkingtour), etwas zur Wundversorgung (Die indischen Versorgungsmaßnahmen bei Schnitten oder kleinen Wunden sind eher nicht klinisch sauber) mitnehmen!
- Für die Trekkingtour auf jeden Fall alte Klamotten mitnehmen, da diese durch den ganzen Sand und Staub rot-braun werden. Für die übrige Zeit kann man ganz normale Kleidung mitnehmen: Du fällst sowieso auf, sich dann unter indischer Kleidung zu verstecken ist nicht nötig. Für den ersten Tag im Projekt würde ich ein Longsleeve und lange Hosen empfehlen, danach kann man sich ein eigenes Bild machen.
- Badesachen nicht vergessen!

Danke für die nette und kompetente Beratung im Voraus! Eure Stella Friederike Stein"

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