Wildlife in Guatemala

"Es war eine wunderbare Auszeit um dem Alltag zu "entfliehen"."

  • Freiwilligenarbeit
  • Guatemala
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

20.06.2008

Diana schrieb:

"Ich wollte das Land und seine Bevölkerung vor allen Seiten kennen lernen, Spanisch lernen und im Projekt eine sinnvolle Arbeit mit Tieren machen.Die Zeit im Projekt war sehr schön und ganz anders, als ich dachte:

Typischer Arbeitstag:
7:00 Uhr Fütterung der zugeteilten Tiere, in meinem Fall der junge Spinnenaffe
8:00 Frühstück; Nach dem Frühstück Arbeiten wie Reinigung der Quarantänestation, Pflanzen gießen, Fußwege rechen (von Blättern befreien), Steine (Wegmarkierungen) mit Kalk neu anmalen, Vogelteich mit frischem Wasser auffüllen
11:00 Uhr Fütterung der Tiere
13:00 Mittagessen
14:00 Fütterung der Tiere
Ab 15:00 Freizeit
18:00 Abendessen

Insgesamt war die Erfahrung positiv. Vor allen die Arbeit mit den jungen Äffchen war für mich als Tiernarr ein Traumjob.

Die Gastfamilie in Jocotenango hat mir sehr gut gefallen.Der Sprachkurs war super und auch recht erfolgreich. Der Kontakt zu anderen Freiwilligen war insgesamt sehr gut.In Jocotenango hatte ich auch sehr guten Kontakt zu den Einheimischen. Im Projekt würde ich den Kontakt zu den Einheimischen als mittel beschreiben. Landschaftlich und zum Reisen ist das Land traumhaft. Allerdings geht es dem Land politisch und sozial recht schlecht und das hat mir nicht gefallen. Insgesamt bin ich mit der fremden Kultur gut zurechtgekommen.

Ich hatte eine sehr herzliche Gastfamilie und wurde sehr verwöhnt. Da mein Gastvater Anwalt für Menschenrechte in Guatemala ist, habe ich sehr viel über diese Problematik in Guatemala erfahren. Auch das Verhältnis zu meiner Lehrerin war gut.
Ansonsten verbrachte ich sehr viel Zeit mit unserer Gruppe von Sprachstudenten oder anderen Freiwilligen, als direkt mit den Einheimischen.

Freizeit:
Jocotenango: Abends meist zu Hause wegen Kriminalität nach Einbruch der Dunkelheit und sonst in der Gruppe in Antigua.
Am Wochenende: organisierte Reisen durch Guatemala 1x pro Woche bis 20:00 abends in Flores.
Nach der Arbeit (bis ca. 15:00 Uhr) schwimmen, auf eigene Faust nach Flores oder lesen.

Besonders gefallen haben mir generell die guten und interessanten Gespräche mit der Gastfamilie sowie das Betreuen der Äffchen in Arcas. Zudem die Wochenendreisen durch Guatemala.

Vor meiner Abreise habe ich durch Praktikawelten alle nützlichen Infos erhalten.
Insgesamt empfand ich die Betreuung durch Praktikawelten als sehr gut. Alle meine Anfragen wurden bestens beantwortet, die Reiseunterlagen waren sehr gut und auch bei Problemen und Fragen waren sie immer für mich da. Auch die Betreuung durch das Team vor Ort war gut.

Der Aufenthalt insgesamt war super! Es war eine wunderbare Auszeit um dem Alltag zu "entfliehen". Aber es war auch schön, wieder in die Schweiz zurückkehren zu können und ich schätze hier vieles wieder mehr, was ich in Guatemala vermisste, z.B. Menschenrechte, weniger Kriminalität, Komfort und Hygiene.

Kleiner Tipp:
Genug Geld mitnehmen, auch für Wochenendreisen.
Visakarte wird viel häufiger akzeptiert als Mastercard."

Erfahre mehr über das Projekt, das Diana J. so begeistert hat: Wildlife in Guatemala