Wildlife in Guatemala

"Die Brüllaffenbabies habe ich geliebt und das Spinnenaffenbaby"

  • Freiwilligenarbeit
  • Guatemala
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

20.06.2005

Christina schrieb:

"Mein Projekt in Guatemala war super, genau nach meinen Vorstellungen! Die Arbeit mit den Tieren war klasse. Die meiste Zeit durfte ich mich um die Brüllaffen kümmern und die waren so süß. Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt.

Und so habe ich meine Tage im Wildlifeprojekt verbracht:
Um circa 7 Uhr haben wir die Gehege gereinigt und die Tiere gefüttert. Gegen 8 Uhr gab es Frühstück und anschließend war bis 11 Uhr entweder Freizeit oder wir haben die Wege gereinigt, Steine neu gestrichen, die Quarantänestation geputzt, etc. Mittags waren wir oft am See und es gab um 13 Uhr Mittagessen. Um 14 Uhr wurden dann die Tiere wieder gefüttert und im Anschluss hatten wir Freizeit. Abends waren wir oft in Flores oder wir saßen gemütlich um das Lagerfeuer herum.

Meine Unterkunft hat mir gut gefallen. Mit den anderen Freiwilligen bin ich sehr gut zu Recht gekommen, ich habe sehr viele liebenswerte Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt. Super bin ich auch mit der fremden Kultur zurechtgekommen, den Kontakt zu den Einheimischen stufe ich als gut ein. Die Guatemalteken sind sehr freundliche Menschen. Allerdings muss man immer viel Geduld haben, alles geht sehr langsam. Aber ich habe mich stets sehr wohl und willkommen gefühlt.

Während der Schulzeit waren wir nachmittags oft in Antigua oder haben an Exkursionen teilgenommen (Kaffeemuseum, Vulkantour, Weberei, etc.). Abends habe ich meist gelernt. Am Wochenende war ich immer mit anderen Freiwilligen unterwegs und wir sind viel gereist (z.B. Atitlansee). Im Projekt habe ich sehr viel gelesen, war mit den anderen am See oder wir haben Karten gespielt.

Am schönsten war für mich die Arbeit mit den Affen.
Die Brüllaffenbabies habe ich geliebt und das Spinnenaffenbaby auf dem Arm zu haben war so toll. Es hat mir stundenlang etwas ins Ohr gebrummelt und mir etwas erzählt. Überhaupt das Leben in der Natur war toll. Auch die Vulkantour war der pure Wahnsinn - wir standen ein bis zwei Meter von der flüssigen Lava entfernt, das war so aufregend!

Mir hat es gut gefallen, dass ich mich mit allen Fragen an das Praktikawelten-Team wenden konnte. Zur medizinischen Versorgung gab es auch sehr viele Informationen. Die Betreuung in Guatemala war gut, Vilma war immer für mich da und immer freundlich und fröhlich. Sie hat sich immer sehr darum bemüht, dass es jedem gut geht. Jeder konnte immer mit Fragen und Problemen zu ihr kommen und sie hatte immer ein offenes Ohr.

Nach Guatemala zu reisen war die beste Entscheidung meines Lebens! Ich bin sehr viel selbstbewusster und selbstständiger geworden. Das einfache Leben hat mir die Augen geöffnet für die wichtigen Dinge im Leben. Es ist einfach genial mit dem Geschrei von Affen und Aras aufzuwachen!

Und hier noch ein paar Tipps von mir:

  • Seid offen für alles und unternehmt an den Wochenenden so viel ihr könnt!
  • Probiert neue Speisen, das Essen ist total lecker!
  • Redet Spanisch, umso einfacher ist es für euch, euch einzuleben!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Christina R. so begeistert hat: Wildlife in Guatemala