Meeresschildkröten-Projekt in Guatemala

"ich habe unheimlich viel über Wasserschildkröten gelernt"

  • Freiwilligenarbeit
  • Guatemala
  • 11 Wochen

Erfahrungsbericht von

15.10.2008

Charlotte schrieb:

"Meine Zeit im Projekt war sehr schön. Die Leute im Projekt waren sehr nett & ich habe unheimlich viel über Wasserschildkröten gelernt. Es war einfach faszinierend, wenn man gesehen hat, wie Schildkröten ihre Eier legen oder die kleinen Babyschildkröten freigelassen werden.

Es war schön, dass man sich immer aussuchen konnte, welche Arbeiten man erledigen möchte. Ich wurde nie zu irgendetwas gezwungen.

Meine Unterkunft im Projekt war toll und auch der Kontakt zu anderen Teilnehmern war sehr gut. Da wir im Projekt hauptsächlich abends und nachts gearbeitet haben, konnten wir tagsüber am Strand liegen oder in den Nachbarort fahren, und in das Internetcafe zu gehen.

In der Früh musste der Strand abgegangen werden, um die Position und die Anzahl der Nester von der vergangenen Nacht zu notieren. Tagsüber haben wir regelmäßig das „Tortugario“ überprüft, um zu sehen, ob Schildkröten geschlüpft sind. Wenn neue Schildkröten geschlüpft sind, muss man diese wiegen und messen, bevor man sie freilassen kann. Außerdem haben wir dreimal täglich die Temperatur an drei verschiedenen Orten gemessen. Nachts sind wir in 2er Gruppen den Strand abgelaufen, um Schildkröten zu entdecken.

Je nach dem wie viele Teilnehmer da waren, haben wir auch Ausflüge gemacht und uns Guatemala etwas genauer angeschaut. Nur leider haben die Freiwilligen im Projekt untereinander fast nur englisch gesprochen. Dadurch habe ich wieder viel spanisch verlernt.

Aber auch die Einheimischen waren sehr nett und hilfsbereit. Manchmal muss man allerdings aufpassen, dass man nicht abgezockt wird.

Während des Sprachunterrichtes in Jocotenango habe ich in einer Gastfamilie gelebt, wo es mir ziemlich gut gefallen hat. Allerdings gefiel mir die Unterkunft im Projekt besser. Das lag aber daran, dass die Unterkunft im Projekt direkt am Pazifik war und am Meer zu leben...

Die Sprachschule hat nachmittags oft Ausflüge und Unternehmungen angeboten. Am Wochenende sind wir meistens in Cafes oder Discos in Antiqua gegangen.

Mit der Organisation in Deutschland war ich sehr zufrieden. Alle meine Fragen wurden sehr schnell und gut beantwortet. Bei Fragen und Problemen waren sie immer erreichbar – das war super! Auch die Betreuung während meines Aufenthaltes durch das Team vor Ort war gut. Vilma, unsere Koordinatorin, war echt nett und hat sich immer um all unsere Fragen, Sorgen und Probleme gekümmert. Es war nur schade, dass ich im Projekt einen anderen Ansprechpartner und nicht mehr Vilma hatte.

Für mich persönlich war es eine sehr gute Entscheidung einen solchen Auslandsaufenthalt zu machen. Man lernt ein anderes Land und dessen Kultur kennen. Allerdings sollte man sich noch etwas Zeit nehmen, um die umliegenden Länder zu bereisen. Ich habe Weihnachten zum Beispiel auf einer Insel in Belize verbracht. Aber ganz besonders toll finde ich bei der Reise in solche Länder, dass man einfach mal ohne all den Luxus lebt und es trotzdem toll ist und man eigentlich auch nichts vermisst."

Erfahre mehr über das Projekt, das Charlotte S. so begeistert hat: Meeresschildkröten-Projekt in Guatemala