Building in Guatemala

"vor allem freute ich mich darauf, die wunderschöne Natur kennenzulernen"

  • Freiwilligenarbeit
  • Guatemala
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

09.07.2011

Linda schrieb:

"Ich wusste, dass Guatemala ein ärmeres Land ist und war gespannt auf die Wohnsituation und das Leben vor Ort. Aber vor allem freute ich mich darauf, die wunderschöne Natur kennenzulernen und hoffte, dass ich auch mal an die Küste komme.

Die Arbeit im Building-Projekt habe ich mir abwechslungsreich und lustig vorgestellt.

Mein typischer Tagesablauf sah so aus: 06:30 Uhr Aufstehen, Frühstücken; 08:00 am Bus mit einem anderen Freiwilligen treffen, um zum Projekt zu fahren; bis 16:00 Arbeit auf der Baustelle z.B. graben, Zement mischen, Türen und Fenster einbauen, ...die Arbeit war mal anstrengend, mal spaßig. Zwischendurch Mittagessen.

18:00 andere Teilnehmer in der Sprachschule treffen, ins Internet gehen
19:00 Abendessen in der Gastfamilie
20:30 etwas unternehmen mit anderen Sprachschülern

Durch die Arbeit in dem Building-Projekt habe ich gelernt, dass es viel Geduld und Ausdauer erfordert unter den dortigen Bedingungen zu arbeiten und habe großen Respekt vor den einheimischen Arbeitern, die Großes leisten und nur 4 Tortillas zu Mittag essen. Die Arbeit selbst war natürlich anstrengend, aber auch oft spaßig!

 

Der schönste Moment war für mich der letzte Tag meines Building-Projektes, an dem die ganze Familie, für die das Haus gebaut wurde, kam, um sich zu bedanken  und wir Pizza und Kuchen gegessen haben.

Während meines Aufenthaltes hatte ich sehr guten Kontakt zu anderen Teilnehmern und auch zu Einheimischen. Sie sind sehr offen, interessiert und dankbar, wenn man hilft (z.B. Building-Projekt). In Antigua sind die Einheimischen auch schon an den Tourismus gewöhnt und sind sehr nett und hilfsbereit.

Zur Freizeitgestaltung kann ich sagen, dass man am Abend sehr gut in Antigua ausgehen kann. Es gibt viele schöne Bars und viel (live) Musik, sowie Kinos und gute Restaurants.

Am Wochenende habe ich mit anderen Teilnehmern immer an den Ausflügen teilgenommen, die von der Sprachschule organisiert wurden. Man konnte immer zwischen mehreren Programmen auswählen und die Trips waren sehr abwechslungsreich.

Durch Praktikawelten habe ich mich immer gut informiert und betreut gefühlt und bei Fragen immer schnell eine Rückmeldung und Antwort bekommen.

Auch die Betreuung während meines Aufenthaltes durch das Team vor Ort war super, weil man das Gefühl hat, die Koordinatoren vor Ort kennen einen persönlich und kümmern sich. Man wird auch immer gefragt, wie es einem in der Gastfamilie oder in dem Projekt gefällt.

Es war definitiv die richtige Entscheidung für mich nach Guatemala zu gehen. Man fühlt sich einfach selbstständiger und ich habe jetzt weniger Angst davor, alleine weit zu reisen."

Erfahre mehr über das Projekt, das Linda T. so begeistert hat: Building in Guatemala