Building in Guatemala
Wasserfall in Guatemala

"Mein Aufenthalt in Guatemala hat mich persönlich weiter gebracht!"

  • Freiwilligenarbeit
  • Guatemala
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von (18 Jahre)

26.09.2015

Vor meiner Abreise hatte ich mir Guatemala viel weniger entwickelt vorgestellt als es eigentlich war. Guatemala City ist eine überraschend moderne Stadt. Das Dorf in dem ich gewohnt habe, San Juan del Obispo, hat jedoch im Großen und Ganzen meinen Vorstellungen entsprochen. Dort war es eng und einfach, ohne regelmäßigen Strom, dafür aber mit guter Nachbarschaft.

Ich habe die Zeit in Guatemala sehr genossen, da ich viele tolle Leute kennenlernen durfte. Ich habe viele Erfahrungen sammeln können, vor allem persönlich und für mein Architekturstudium.

Um 8:00 Uhr hat meine Gastmutter mir Frühstück gemacht, meist Pfannkuchen oder Obst. Ab 9:30 Uhr  war ich zusammen mit einem anderen deutschen in meinem Projekt, wo wir den Arbeitern bei dem errichten des Hauses geholfen haben. Während der Arbeit habe ich die einzelnen Schritte miterleben können, die nötig sind um ein Haus zu bauen. Es war außerdem interessant zu sehen, welche Unterschiede es zwischen Guatemala und Deutschland gibt, was die Bauweise und vor allem die Sicherheitsvorschriften angeht.

Zum einen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, sich in lokale Gruppen zu integrieren, vor allem in einem Land wie Guatemala. Nur so kam man nämlich zu normalteuren Taxen und Busfahrten. Touristen zahlen dort oft viel mehr, ohne es zu wissen. Zum anderen habe ich den Luxus zu schätzen gelernt, den wir in Deutschland genießen: trinkbares Wasser aus der Leitung, eine geregelte Gesetzeslage, zuverlässige Stromanschlüsse und vieles mehr.

Abends war ich oft mit den anderen Teilnehmern und Einheimischen in Antigua, wie zum Beispiel die Besteigung eines Vulkanes, der nächstgrößeren Stadt. Am Wochenende gab es viel Freizeit.

Der schönste Moment meines Aufenthaltes war in der dritten Woche, als sich meine Gasteltern beim Abendessen unterhielten und ich dem Gespräch folgen konnte, obwohl ich zuvor überhaupt kein Spanisch konnte!

Fazit:
Mein Aufenthalt in Guatemala hat mich persönlich weiter gebracht, da ich alleine und mit viel Angst dorthin gereist bin. Vor Ort habe ich viele positive Erfahrungen gesammelt, dadurch wurde mir die Angst vor dem Alleine-Reisen genommen.

Tipps:
Zukünftigen Teilnehmern würde ich auf jeden Fall empfehlen, genug Geld für Freizeitaktivitäten einzuplanen, die Wochenendreisen können relativ teuer sein und es ist schade etwas zu verpassen. Außerdem sollte man am besten verschiedene Möglichkeiten haben, vor Ort an Geld zu kommen (Visacard, Mastercard...) da die Automaten sehr wählerisch sind.

 

Erfahre mehr über das Projekt, das Jaqueline H. so begeistert hat: Building in Guatemala