Unterrichten in Ghana

"Ich hatte den allerbesten Koordinator, den man sich nur vorstellen kann"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ghana
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

22.08.2013

Jasmin schrieb:

"Ich wollte mir keine zu großen Vorstellungen machen, damit ich ohne jeglichen Erwartungen und Vorurteile in Ghana ankomme und die Dinge dann so annehmen kann, wie sie sind.

Aber natürlich dachte ich mir schon, dass es einfach total anders sein würde.

Als ich noch in der Schule war, bin ich morgens immer mit dem TrosTro zum Kaneshie gefahren und bin von da aus dann zu Fuß zum Projekt gegangen. In der Snacktime und in den Pausen konnte man mit den Kindern spielen und herumalbern. Meistens kam man dann am frühen Nachmittag nach Hause und konnte dann noch kleinere Ausflüge in die Stadt machen oder einfach nur im Haus entspannen.

Mein anderes Projekt ging von 9:00 bis 16:00 Uhr und man hatte immer die unterschiedlichsten Aufgaben zubewältigen. Das ging über Arzt-, Gerichts- & Schulbesuche über Büroarbeit, mit Kindern spielen und Spenden sammeln. Also alles sehr aufregend und abwechslungsreich. :-)

Auch in dem Sommerferienprogramm konnte ich Unterrichten.

Der Kontakt zu den anderen Teilnehmern, sowie zu den Einheimischen war sehr gut.

Auch das Land hat mir super gut gefallen und ich bin gut mit der neuen, fremden Kultur zurechtgekommen.

Abends haben wir gerne in kleinen oder größeren Gruppen gekocht, gechillt oder gerne auch einmal ein Film geschaut. Am Wochenende waren wir eigentlich immer unterwegs, sei es auf Reisen gehen, Tagesausflüge zu machen oder einfach nur an den Strand fahren.

Natürlich ist man da nie alleine, sondern immer in einer Gruppe unterwegs. :-)

Einer der lustigsten Momente war defintiv der, als mich ein Taxifahrer sein Taxi hat fahren lassen. Alle, die mich als "weiße Fahrerin" in einem Taxi erkannt haben, haben so dermaßen lustig aus der Wäsche geschaut. :-D

Ich finde es echt klasse, dass Praktikawelten telefonisch gut erreichbar ist und bei jeglichen Fragen immer weiterhelfen konnte.

Auch die Betreuung während meines Aufenthaltes durch das Team vor Ort war super und genau nach meinen Vorstellungen. Ich hatte den allerbesten Koordinator, den man sich nur vorstellen kann:

Er war herzlich und lieb und immer für eine Diskussion zu haben, davon hatten wir reichlich viele. :-D Er hatte immer ein offenes Ohr und beantwortet alle Fragen, die man hat. :-)

Fazit:

Es war eine wirklich gute Entscheidungen nach Ghana zu gehen. Die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, werden mich für immer prägen. Ich denke es ist eine besondere Herrausforderung nach Afrika zu gehen, denn das Leben dort unterscheidet sich so sehr von unserem - aber es ist einfach auch unglaublich faszinierend und ich bin froh, dass ich das erleben durfte.

Meine Tipps:

Seid unvoreingenommen und offen! Probiert alles aus, vergesst den Europäer und feel free. :-)"

Erfahre mehr über das Projekt, das Jasmin K. so begeistert hat: Unterrichten in Ghana