Sozialarbeit mit Kindern in Ghana

"Das Heimweh vergeht viel schneller, als man denkt. Das Fernweh zuhause ist schlimmer"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ghana
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

21.06.2009

Julia schrieb:

"Vor dem Abflug hatte ich ein bisschen Angst, weil ich gar nicht so richtig einschätzen konnte, was auf mich zukommt. Ich war sehr gespannt, da ich noch nie in einem afrikanischen Land war.

"Vor dem Abflug hatte ich ein bisschen Angst, weil ich gar nicht so richtig einschätzen konnte, was auf mich zukommt. Ich war sehr gespannt, da ich noch nie in einem afrikanischen Land war. Mir war bewusst, dass das Leben ganz anders sein wird als in Deutschland und ich habe mich, so gut es ging, mit dem Reiseführer und den Reiseunterlagen von euch darauf vorbereitet. So richtige Erwartungen auf das Land hatte ich eigentlich gar nicht. Ich habe eher alles auf mich zukommen lassen.

Während meiner Zeit als Freiwillige habe ich die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht schwer ist, sich in eine andere Kultur zu integrieren und dass man mit fast allen Dingen zurechtkommen kann, wenn man sich Mühe gibt. Ich hätte auch vorher nicht gedacht, dass es so einfach ist, sich mit den Kindern auf Englisch zu unterhalten.

Die Einheimischen waren zum Großteil sehr freundlich und hilfsbereit. Man konnte sich darauf verlassen, dass einem immer jemand hilft, wenn man Schwierigkeiten hatte. In den ersten Tagen war es etwas schwierig für mich damit umzugehen, dass man oft angeschaut und auch angesprochen wird, aber ich habe schnell gelernt, damit umzugehen und habe es genossen, mit vielen verschiedenen Menschen zu reden. Die selbstverständliche Hilfsbereitschaft der Menschen hat mich fasziniert, denn so etwas ist mir in Deutschland noch nicht passiert. So ist es z.B. 2x vorgekommen, dass uns bei einem Ausflug Einheimische einfach so die komplette Stadt und die Sehenswürdigkeiten gezeigt haben. Einfach nur aus Freundlichkeit und haben sie ihre Freizeit dafür geopfert, uns alles zu zeigen. Das Interesse der Einheimischen hat mich überwältigt und ich habe die Zeit sehr genossen. Es ist schwer zu sagen, was der schönste Moment meines Aufenthaltes war, da alles so schön war.Vielleicht das tägliche Fahren im überfüllten Tro-tro, der Spaß mit den Kindern im Projekt, der nette Hahn, der jeden Morgen um 4:30h kräht, die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Einheimischen...

Die Betreuung durch das Team vor Ort war auf jeden Fall sehr zuverlässig, kompetent und zuvorkommend. Man konnte sich mit allen Fragen und Problemen an sie wenden. Die Einführung bei meiner Ankunft in Ghana war sehr gut! Mir wurde alles genau gezeigt und erklärt uns sehr viel über das Land erzählt. Es wurde sehr viel Zeit für mich genommen.

Ich habe mich während meiner Zeit in Ghana mit euch sicher und wohl gefühlt.

Kleiner Tipp:
Das Heimweh vergeht viel schneller, als man denkt. Wenn man wieder zu Hause ist, ist das Fernweh viel schlimmer. Ich war leider nur 4 Wochen in Ghana und bereue es, dass ich nicht 3 Monate geblieben bin! In 4 Wochen erlebt man zwar einiges, aber es ist einfach zu kurz! Ich würde jedem empfehlen, so einen Aufenthalt zu machen, denn es ist eine unvergessliche Erfahrung. Man sollte sich aber nicht wundern, dass viele Menschen in Ghana eine andere Auffassung von Erziehung und Pädagogik haben! Aber trotzdem hatte ich in meinem Projekt eine schöne Zeit! Kurz gesagt, ich kann jedem nur empfehlen, nach Ghana zu gehen!
Es ist einfach SUPER!"

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