Unterrichten in Fidschi

"Jeder Tag mit meinen neu gewonnen Freunden war unglaublich lustig."

  • Freiwilligenarbeit
  • Fidschi
  • 9 Wochen

Erfahrungsbericht von (19 Jahre)

2017-11-24

Josefine schrieb:

"Die Koordinatoren vor Ort waren immer freundlich zu uns und hatten jeder Zeit ein offenes Ohr für unsere Probleme. Die Koordinatoren waren nicht nur Ansprechpartner für uns, sondern auch Freunde. Es war eine tolle Zeit und ich habe viel gelernt in Fidschi. Ich habe viele Menschen kennen und lieben gelernt. Vor Ort war alles perfekt.

Um 08:00 Uhr haben wir gefrühstückt. Danach sind wir gegen 09:00 Uhr zur Schule gefahren. Dort angekommen habe ich bis 14:30 Uhr Sport in sechs verschiedenen Klassen unterrichtet. Am Nachmittag habe ich mich meiner Freizeitbeschäftigung gewidmet. Ich bin zum Beispiel mit meinen neuen Freunden unterwegs gewesen. Gegen 17:30 Uhr gab es für mich dann Abendessen. Dort habe ich dann mit den anderen Freiwilligen und manchmal auch mit den Koordinatoren gemütlich zusammensitzen und den Abend ausklingen lassen.

In meiner Freizeit sind wir außerdem ins Kino gegangen, in der Stadt shoppen gewesen, oder haben Pizza gegessen. Außerdem haben entspannt, mit den Koordinatoren Volleyball gespielt und Kava getrunken. Mittwochs sind wir abends immer in eine Bar gegangen.

Es ist eine super interessante Kultur und ich möchte mich noch mehr damit beschäftigen. Die Bevölkerung ist total nett gewesen. Jeder hat uns angelächelt und war freundlich zu uns. Auch die Kinder haben sich immer riesig gefreut, wenn wir kamen. Wenn man ein Problem hatte, wurde einem immer geholfen. Sie waren sehr gastfreundlich.

Eine schöne Erfahrung war, als wir auf einem Geburtstag einer Koordinatorin eingeladen waren. Es war sehr interessant bei einer traditionellen Feier dabei zu sein. Sonst war es immer ein besonderer Moment, wenn man mit den Kindern zusammen war. Das habe ich jedes Mal sehr genossen. Lustig war jeder einzelne Tag mit meinen neu gewonnen Freunden. Ungewöhnlich war es das erste Mal Kava zu trinken. Aber nach einiger Zeit hatte ich kein Problem mehr damit und wir mussten es ja auch nicht trinken.

Es war die bisher beste Entscheidung meines Lebens ins Ausland zu fahren. Ich bereue nichts und ich habe viel in der Zeit gelernt. Ich bin selbstbewusster und selbständiger geworden.

Mein Tipp an zukünftige Teilnehmer ist, dass ihr nicht zu viel erwarten dürft, sondern euch lieber überraschen lassen solltet, was alles auf euch zukommt. Seid einfach offen für alles."

 

Erfahre mehr über das Projekt, das Josefine P. so begeistert hat: Unterrichten in Fidschi