Sozialarbeit mit Kindern in Fidschi

"Ich habe nun ein zweites Zuhause auf Fiji"

  • Freiwilligenarbeit
  • Fidschi
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

Ann-Kathrin schrieb:
 

Ich habe einen tollen Kindergarten erwischt. Allerdings waren mir nicht alle Lehrer zu hundert Prozent sympathisch.

Meine Betreuung durch den Ansprechpartner vor Ort:

Die Einführungswoche war total cool! Man hat sich willkommen gefühlt.

Mein Tagesablauf:

Morgens haben sich alle Freiwilligen beim Frühstück getroffen und dann wurde jeder für sein Projekt abgeholt. Dort haben die meisten dann ihren Tag bis 14:30 Uhr, bis zum Mittagessen, verbracht und nachmittags wurde Tutoring in einem kleinen Dorf angeboten. Das war mein Highlight der ganzen Reise. Danach gab es auch schon Abendessen und wenn die Erschöpfung noch nicht zu groß war, sind wir noch ins Kino, zur Mall oder ausgegangen.

Meine Freizeit:

Wir sind öfter zum Einkaufszentrum, direkt nach Suva in die Hauptstadt rein und haben die Bars und Clubs unsicher gemacht. Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Milchshakes getrunken. Wir sind auch öfter ins Kino und an den Wochenenden haben wir meistens Trips über die Insel gemacht.

Meine Erfahrungen mit der neuen Kultur und Bevölkerung:

Durch die Einführungswoche hat man einen guten Überblick über die Sprache und die Traditionen bekommen. Das reale Leben der Leute dort hat man allerdings nur bei unserer Nachmittagsaktivität im Dorf gesehen. Die Leute in Fiji sind einfach unglaublich freundlich und sind mit dem wenigen das sie haben glücklich (davon sollten wir uns mal eine Scheibe abschneiden). Alles war total ungezwungen, stressfrei und irgendwo hat immer einer gelacht. Total sympathisches Volk!

Meine schönsten und ungewöhnlichsten Momente:

Davon gibt es viel zu viele. Es war immer total schön, wenn die Kinder im Kindergarten einen zur Begrüßung umarmt haben. Und als die Kinder im Village angefangen haben zu singen oder dem Van zum Abschied hinterhergelaufen sind, ist mein Herz jedes Mal geschmolzen. Total lustig war es, dass alle meine Kinder geglaubt haben der Hai Zahn an meiner Kette stammt von einem Dinosaurier. Und es war einfach unglaublich, als wir eines Morgens am Wochenende um 5 Uhr Sunrise Surfing gemacht haben! Das Bild was sich dort auf dem Wasser bot ist einfach nicht in Worte zu fassen!!

Mein Fazit:

Es war die allerbeste Entscheidung nach Fiji zu gehen! Mein Englisch hat sich enorm verbessert, ich habe die Lebensweise der Menschen dort kennengelernt und andere Freiwillige und nun Freunde aus der ganzen Welt getroffen. Ich habe nun ein zweites Zuhause auf Fiji. Ich hätte meine Zeit nirgends besser nutzen können.

Mein Tipp für zukünftige Weltenbummler:

Am besten ohne Erwartungen starten, denn wenn man Erwartungen hat, kann man auch enttäuscht werden. Zukünftige Weltenbummler sollten sich einfach darauf freuen Leute aus der ganzen Welt zu treffen und die beste Zeit überhaupt zu haben!

Erfahre mehr über das Projekt, das Ann-Kathrin P. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Fidschi