Building in Fidschi
Eine Schaukel am Strand bei Sonnenuntergang

"Das war eine der besten Entscheidungen die ich je getroffen habe."

  • Freiwilligenarbeit
  • Fidschi
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

21.07.2016

Martin schrieb:

"Vor meiner Reise wusste ich gar nicht wirklich, was mich in Fidschi erwartet, weil man nicht so viele Informationen über das Land bekommt. Ich habe mir so viele verschiedene Szenarien ausgemalt und mir immer gedacht, ob drei Monate vielleicht zu lang sind, um in ein fremdes Land alleine zu reisen. Alles was ich dann vorfand, übertraf jedoch alles, was ich mir vorgestellt hatte. Jeder Punkt, der mich am Anfang zweifeln ließ, ob das Programm für mich das richtige ist, wurde bei meinem Aufenthalt komplett ausgemerzt.

Die Zeit verging wie im Flug. Durch ein schönes Wechselintervall lernte man ständig neue Leute und Baustellen kennen. Natürlich wäre man bei manchen Orten lieber etwas länger geblieben und bei anderen wäre man schon gerne früher wieder gegangen, aber nur diese Erfahrung hilft einem, das Land, die Leute und die Kultur zu verstehen.

Nach einem teilweise sehr langen oder kurzen Frühstück (zwischen zehn Minuten und einer Stunde) bereitete man sich immer auf die Arbeit vor und nutzte die ein oder andere Pause, um mit anderen zu plaudern oder Recherchen für die Wochenendausflüge zu machen. Dann ging es immer zur Arbeit mit einem Koordinator und den anderen Freiwilligen. Das Mittagessen gab es meistens am Arbeitsplatz. Nach der Rückkehr am Nachmittag machte sich dann jeder frisch und man tauschte sich mit den anderen Gruppen aus. Nach dem Abendessen wurde gespielt, sich unterhalten, DVD geschaut oder auch ab und zu mal ausgegangen.

Man konnte sich viele handwerkliche Geschicke aneignen und verbessern, wobei die Fähigkeiten des Improvisierens oftmals beansprucht wurden. Den Umgang mit Mitarbeitern, Kindern und Lehrpersonen auf Englisch konnte man stark verbessert.

Wir hatten hautnahen Kontakt mit der Bevölkerung und  wurden ab und zu mal zum Abendessen oder übers Wochenende eingeladen. Überall wurden wir freundlich und mit offenen Armen empfangen und gut bewirtet. Es gibt mit den Menschen dort keinerlei Berührungsängste.

Abends wurden natürlich ab und zu mal die Kneipen und die Bar-Szene von Suva erkundet. An den Wochenenden haben wir uns immer ein abwechslungsreiches Programm organisiert, Tagesausflüge in Parks und Flusstouren oder Wochenendaufenthalten in Resorts. Die hautnahe Erfahrung und das Treffen und Kennenlernen der ganzen anderen Freiwilligen war somit das Beste. Das ganze Staff war immer für jeden da und hat versucht zu helfen wo sie nur können!

Fazit:
Das war eine der besten Entscheidungen die ich je getroffen habe. Es hat mir viel für mein Englisch gebracht und die Arbeit mit unbekannten Menschen und Gruppen hat meinen Charakter gestärkt. Es ist besser in den Nebensaisons zu reisen wenn das Haus nicht zu überfüllt ist! Man kann sich schon vorher um Ausflugsziele kümmern aber die besten Tipps gibt es vor Ort oder anderen Reisenden."

Ein Wasserfall auf Fidschi
Martin sitzt lachend am Strand, im Sand steht
Martin mit einem Chamäleon auf der Hand
Eine Gruppe Kinder
Blick aus dem Flugzeugfenster

Erfahre mehr über das Projekt, das Martin S. so begeistert hat: Building in Fidschi