Wildlife in Ecuador

" Der Aufenthalt hat mir im Bezug auf meine Spanischkenntnisse sehr viel gebracht"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 5 wochen

Erfahrungsbericht von (22 Jahre)

19.06.2016

Vor meiner Reise sagten viele Leute es wäre sehr unsicher in Ecuador und man müsse überall aufpassen nichts geklaut zu bekommen; ich habe dort schnell gemerkt, dass das nicht stimmt. Die Arbeit im Projekt habe ich mir etwa so vorgestellt, wie es auch war 
Die Arbeit war zwar anstrengend und manchmal bei Regen nicht besonders angenehm, aber durch die netten Leute und die süßen Tiere im Projekt hat es trotzdem immer Spaß gemacht
Morgens wurde zunächst das Futter für die Tiere vorbereitet (Früchte/Gemüse schneiden), dann wurde eingeteilt wer welche Tiere füttert und sauber macht. Nach der Fütterungsrunde und evtl. noch kleineren Aufgaben gab es eine Mittagspause, in der man plan benutzen konnte oder geholfen hat zu kochen. Nachmittags gab es verschiedenste Aufgaben, z.B. fischen, Kekse für die Affen backen, gekochte Eier an die Tiere verfüttern, Blätter aus dem Regenwald abschneiden und die Käfige damit dekorieren, aber auch Toiletten putzen...  Ein glückliches Tier kann stundenlange Arbeit im strömenden Regen sofort wieder wett machen. 

Die meisten Menschen in Ecuador sind sehr nett und hilfsbereit, es spricht allerdings kaum jemand Englisch. Morgens vor dem Sprachunterricht habe ich mit einer meiner Mitbewohnerinnen kleinere Ausflüge in Quito unternommen, z.B. den Äquator, die Altstadt oder verschiedene Parks. Abends haben wir manchmal an den Freizeitangeboten der Sprachschule teilgenommen; meistens sind wir essen gegangen und danach evtl. noch etwas trinken oder haben es uns zuhause gemütlich gemacht und das Wochenende geplant. Die Wochenenden haben wir für längere Ausflüge genutzt und immer wo anders verbracht, z.B. Cuenca, Puerto Lopez, Mindo, Baños, Tena... Der schönste Moment war das Ziplining in Mindo, wobei man an einem Seil eingehakt über den Regenwald schwebt. 

Ich habe bei Anfragen immer sofort und sehr nette Auskunft bekommen. Es war allerdings nicht so toll, dass ich erst nachfragen musste, um Informationen über meine Unterkunft und Projekt zu erhalten, obwohl diese anscheinend schon bei Praktikawelten bekannt waren. Zum Teil waren in den Reiseunterlagen Fehlinformationen, wie z.B., dass im Projekt 2-3 Personen zusammen wohnen oder man erst täglich mit dem Bus ins Projekt fahren müsse. Die Transporte vom/zum Flughafen und zum/vom Projekt waren super organisiert. Es war schade, dass das Freizeitprogramm nur eingeschränkt durchgeführt wurde, da nicht so viele Volontäre da waren. 

Es war definitiv eine gute Entscheidung; Ich würde im Nachhinein sogar sagen ich hätte noch mindestens zwei Wochen länger buchen sollen, da ich mich nach 6 Wochen erst richtig an die ganzen Abläufe gewöhnt hatte. Der Aufenthalt hat mir im Bezug auf meine Spanischkenntnisse sehr viel gebracht, aber auch persönlich geholfen meine Bedenken vor dem alleine reisen zu nehmen.

In den meisten Restaurants/Geschäften in Ecuador ist es schwierig Wechselgeld zu bekommen, deswegen sollte man unbedingt darauf achten möglichst kleine Geldscheine mitzunehmen. Im Projekt Yana Cocha braucht man nicht, wie angegeben, einen Schlafsack; es gibt Bettwäsche für jeden.

Erfahre mehr über das Projekt, das Julia M. so begeistert hat: Wildlife in Ecuador