Wildlife in Ecuador

"Ich hatte sehr guten Kontakt zu anderen Teilnehmern und Einheimischen"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 9 Wochen

Erfahrungsbericht von

23.09.2008

Jasmin schrieb:

"Von Ecuador hatte ich anfangs noch keine Vorstellungen. Ich ließ mich einfach überraschen, da ich gerne ohne Vorurteile hinreisen wollte. Das war auf jeden Fall ein Vorteil, denn so konnte ich das Land mit neutralen Augen betrachten und fand es einfach wunderschön dort.

Ich war trotzdem froh über die guten Informationen und sehr ausführlichen, praktischen Reiseunterlagen, die ich von Praktikawelten bekommen habe. So habe ich doch schon einen kleinen Vorgeschmack auf meinen Freiwilligenaufenthalt bekommen. Ich wurde in einem sehr guten Projekt platziert. Ich fand dort sofort Anschluss und die Koordinatorin und der Besitzer des Projektes waren einfach super nett! Die Wochen flogen nur so dahin und ich hatte überhaupt kein Problem damit, mich im "Dschungel" einzuleben. Ich vermisste überhaupt nichts. Ich hatte eine sehr schöne Unterkunft und habe mich insgesamt sehr wohl gefühlt und wollte am Ende gar nicht mehr nach Hause.

Ich hatte vorher noch nie ein Rescue-Center gesehen und jetzt kenne ich die Arbeit, die dort verrichtet wird. Es hat mich sehr beeindruckt, was für Geschichten die einzelnen Tiere im Center haben. Die größte Erfahrung für mich war, über Land, Leute und Vegetation mehr zu erfahren. Außerdem konnte ich wieder viel Neues dazulernen.

Mein normaler Tagesablauf war, um 08.00 Uhr die Wasserkessel vorzubereiten, welche man zum Reinigen der Käfige brauchte. Außerdem wurde das Futter für die Tiere zusammengestellt. Man reinigte die Käfige und fütterte die Tiere. Dies dauerte etwa 4 1/2 Stunden. Wenn wir früher fertig wurden, aßen wir entweder schon zu Mittag oder wir fingen an, etwas zu bauen oder was sonst noch gemacht werden musste. Von 12.30-15.00 war dann die eigentliche Mittagspause. Danach machte man unterschiedliche Sachen. Neue Objekte bauen, Käfige reparieren, Käfige neu gestalten, das Wildlife-Center in Stand halten etc. Dies dauerte bis 17.00 Uhr und danach hatte man Feierabend.
Nach der Arbeit schauten wir meistens einen Film, spielten Dart oder unterhielten uns. Am Wochenende ging ich mit einer Freundin vom Projekt nach Baños oder nach Puyo. Im Projekt wurde es nie langweilig, da es immer etwas zu tun gab.

Ich hatte sehr guten Kontakt zu anderen Teilnehmern und Einheimischen und habe dadurch sehr viel darüber gelernt, wie die Leute in Ecuador leben. Für mich war es sehr spannend zu sehen, wie groß der Unterschied zwischen Stadt und Dschungel war. Die Leute, die im Dschungel lebten, waren meistens sehr viel glücklicher und sehr nett. Man kann es eigentlich gar nicht vergleichen.
Im ersten Monat nahm ich am Wochenende an Ausflügen teil, welche von der Schule organisiert wurden. Außerdem reiste ich noch an einigen Wochenenden mit Freunden durch das wunderschöne Ecuador.

Für mich war die Fahrt von Quito nach Puyo der schönste Moment meines Aufenthaltes, da ich sehr gerne Reise und auf diesem Weg sehr viel von Ecuadors Landschaft sehen konnte. Die vielen Wälder waren einfach sehr schön und die Abwechslung zwischen Stadt und Land war sehr interessant. Ich wusste nicht, dass die Landschaft dort so schön ist!

Ich muss sagen, dass die Betreuung vor Ort einfach spitze war! Das Team war bei Fragen immer sehr hilfsbereit. Auch als ich krank wurde und wieder nach Quito zurückreisen musste, halfen sie mir danach, den Flug umzubuchen etc. Es war einfach toll zu wissen, dass auf sie Verlass war. Ein großes Lob an das Team!

Es war eine sehr gute Entscheidung für mein Leben, nach Ecuador zu gehen. Das Land hat mich sehr beeindruckt und ich werde auf jeden Fall wieder zurückgehen. Vor allem der Dschungel war spektakulär. Ich habe so viele neue Sachen erlebt und ausprobiert, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Auch habe ich neue Freunde gefunden mit denen ich immer noch Kontakt habe. Ecuador ist einfach traumhaft. Die Leute, die dort leben, haben teilweise sehr wenig aber sie sind trotzdem sehr zufrieden. Es hat mich einfach fasziniert..."

Erfahre mehr über das Projekt, das Jasmin U. so begeistert hat: Wildlife in Ecuador