Wildlife in Ecuador

"Ich werde in Zukunft nun mehr Reisen solcher Art starten!"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von

31.07.2013

Clemens schrieb:

„Über  meinen Abflug habe ich mir eigentlich nicht viele Gedanken gemacht, und bin nach einem kleinen Abenteuer gut in Ecuador angekommen ;-) Das Land war viel besser als ich es mir vorgestellt habe! Ich wusste gar nicht wie vielseitig Ecuador ist, obwohl es so ein kleines Land ist.

Eigentlich habe ich mir im Vorhinein gar nicht so viel vorgestellt sondern bin einfach ins kalte Wasser gesprungen und es war echt super geil in Ecuador. Besser als ich es mir wahrscheinlich vorstellen hätte können :-D Auch das Projekt war toll! Ich konnte, so wie ich es erhofft habe, viele verschiedene Arbeiten erledigen und wurde definitiv auch richtig im Projekt gebraucht, da es ein eher kleineres Projekt war. Mit den Tieren hatte ich ganz viel Kontakt , was echt genau meinen Vorstellungen entsprochen hat.

Die ganze Reise war Action pur und genauso habe ich es mir vorgestellt und es erhofft! Es war einfach super! Alle Leute die ich kennen gelernt habe, das Land, das Reisen, das Projekt und die Arbeit mit den Tieren, es war einfach alles perfekt für mich :-)

Ich werde in Zukunft nun mehr Reisen solcher Art starten! Es ist einfach eine unvergessliche und unbezahlbare Erfahrung die man bekommt... Einmal habe ich mir gedacht, wenn ich die Wahl zwischen meiner 300 € Kamera und den Fotos darauf hätte würde ich ohne zu zögern die Fotos wählen, weil die Erinnerungen, die damit verbunden sind, unbezahlbar sind :-)

Im ersten Monat in Quito war mein Tagesablauf einfach Schule und in der Freizeit haben wir "IMMER" etwas unternommen. Also ich war niemals allein. Man lernt so schnell so viele Leute kennen, dass man sich die Zeit zum Lernen wirklich nehmen muss. :-)

Im Projekt war ca. um 07:45 Uhr aufstehen angesagt, damit die Tiere um 08:00 Uhr gefüttert werden konnten.  Um 08:00 Uhr ging es dann also los mit Früchte schneiden, dann Tiere füttern und danach selber frühstücken. Nach dem Frühstück (desayuno auf spanisch) hat jeder anfällige Arbeiten erledigt. Das war immer unterschiedlich. Ich habe z.B. mit einem Mitarbeiter Wege und Zäune gebaut, Käfige repariert und in meinen letzten zwei Wochen haben wir ein neues Gehege mitten im Dschungel (selva) gebaut  :-D Das war mit Abstand die beste und lustigste Arbeit, die ich je hatte! Es war echt total lustig…!

Ungefähr um 14:00 Uhr gab es Mittagessen (almuerzo) und dann wurde noch bis 16:30 Uhr gearbeitet. Dann wurden nochmal die Früchte für die Tiere geschnitten und gefüttert und dann haben wir Feierabend gemacht. Zum Feierabend haben wir noch zusammen Abendessen gekocht, das war aber immer voll lustig und hat mir total Spaß gemacht!

Alleine war man auch nie ;-) Wir haben immer etwas unternommen, ob wir jetzt nur gekocht haben, einen Ausflug hatten bzw. planten oder in der Stadt unterwegs waren, wir haben wirklich jedes Wochenende Ausflüge gemacht, die wir selber geplant haben (das ist gar nicht so schwer man muss sich nur etwas erkundigen und mit den anderen reden) und unter der Woche waren wir in Bars, Discos, in der Salsa-Tanzschule oder haben einfach zuhause gemütlich in den Apartments gekocht und die Zeit genossen.

Über meine schönsten Momente im Projekt könnte ich ewig schreiben, weil einfach alle Momente und Situationen als Ganzes die beste Reise meines Lebens waren. Ich möchte nichts und niemanden missen, was ich dort erlebt bzw. wen ich dort kennen gelernt habe…!

Besonders gefallen hat mich auch der Koordinator vor Ort. Er hat immer alles für mich gecheckt wenn ich etwas brauchte. Mein Fazit ist ganz klar, ich bin sehr froh, diese Reise gemacht zu haben.

Ich würde raten, einfach nicht viel überlegen sondern einfach machen ;-) Ich hab eigentlich nicht viel vorgeplant und es hat alles super geklappt! Reist einfach durch die Weltgeschichte und genießt es :-)

Erfahre mehr über das Projekt, das Clemens A. so begeistert hat: Wildlife in Ecuador