Umweltschutz auf Galápagos in Ecuador

"Es war eine super schöne Zeit mit ganz vielen unvergesslichen Erfahrungen und Erlebnissen"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

11.09.2013

Jessica schrieb:

"Ich habe mir absichtlich im Vorhinein nicht so viele Vorstellungen gemacht, weil ich es gerne einfach auf mich zukommen lassen wollte. Aber ich habe schon gedacht, dass besonders die Natur, das Land und die Leute natürlich im Vergleich zu Deutschland anders sind.

Die Zeit während meines Programms war super und genau nach meinen Vorstellungen.

Es hat einfach unheimlich viel Spaß gemacht. Alles war gut organisiert, alle Leute waren nett und wenn man Fragen hatte, haben sie einem immer weitergeholfen. Außerdem hat man so viele schöne Sachen erleben können, viele verschiedene Aktionen mit der Sprachschule, aber vor allem natürlich auch auf den Galapagos. Das konnte man sich im Vorhinein gar nicht so vorstellen.

Der Tag begann immer so gegen 6:00 Uhr (außer man musste beim Früstück helfen, dann begann er um 5:00 Uhr). Um 7:00 Uhr war dann Frühstück. Die Arbeit begann jeden Tag um 8:00 Uhr, entweder wir haben direkt vor Ort gearbeitet oder wir sind mit dem Taxi circa 30 Minuten zu einem anderen Ort gefahren. Je nachdem wo wir gearbeitet hatten, ging die Arbeit vormittags immer so bis um 12:00 Uhr oder 13:00 Uhr.

Um 12:00 bzw. 13:00 Uhr war dann Mittagessen. Danach hatten wir Mittagspause bis um 14:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr. In der Zeit hat man sich immer von der Vormittagsarbeit entspannt, in der Hängematte gelegen, gelesen oder Spiele gespielt. Nachmittags ging die Arbeit dann immer so bis um 16:00 Uhr. Die Arbeit war anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr cool zusammen als Gruppe zu arbeiten. Und ich hätte vorher nie gedacht, dass ich jeden Tag so harte körperliche Arbeit machen kann, es war ein schönes Gefühl. Und vor allem, war es cool, weil man immer sofort gesehen hat, was man geschafft hat bzw. wem man geholfen hat. Von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr hatten wir dann nochmal Pause. In der Zeit wurde auch wieder entspannt und vor allem geduscht, bevor es zu kalt und dunkel wurde. Um 18:00 Uhr war dann Abendessen, danach wurde wieder gespielt oder wir sind in eine Bar gegangen. Da es aber immer so früh dunkel wurde und man von der Arbeit müde war, ist man auch immer relativ früh ins Bett gegangen. Die Arbeit bestand hauptsächlich aus typischen Natur- und Umweltarbeiten, zum Beispiel Pflanzen einpflanzen, Unkraut zupfen, Wege präperieren, bei den Schildkröten helfen, mit der Machete Pflanzen wegmachen...

Besonders mit Werkzeugen wie Machete, Spaten etc. umzugehen, habe ich Erfahrung sammeln können. Auch zu lernen, wie man am besten Pflanzen pflanzt oder entfernt und welche Pflanzen "gut" bzw."schlecht" sind.

Der Kontakt zu den anderen Teilnehmern, sowie zu den Einheimischen war sehr gut.

Auch das Land hat mir super gut gefallen und ich bin gut mit der neuen, fremden Kultur zurechtgekommen.

Die Leute sind alle sehr nett und gastfreundlich. Und im Vergleich zu Deutschland sind alle immer sehr offen und fröhlich.

Die schönsten Momente waren natürlich jedes Mal, wenn man zum allerersten Mal die besonderen Tiere gesehen hat. Zum Beispiel am Strand die Seelöwen, die Meerechsen, die vielen Vögel und natürlich die Schildkröten. Besonders cool war das Schnorcheln und der Ausflug zum Kickers Rock. Die Seelöwen und die Schildkröten sind immer nur wenige Zentimeter von einem entfernt geschwommen. Aber auch die Natur war toll, besonders die Ausflüge zu den Wasserfällen und der Küste. Aber auch die Arbeit mit den Schildkröten war etwas besonderes.

Die Anfragen an Praktikawelten per E-Mail, die Reiseunterlagen und die Erreichbarkeit bei Problemen war sehr gut. Ich habe gar nichts vermisst. Allles war super. :-)

Auch die Betreuung während des Aufenthaltes durch das Team vor Ort war super und genau nach meinen Vorstellungen. Die Leute waren nett und man bekam immer alle Informationen.

Mein Fazit:

Es war eine gute Idee. Es war eine super schöne Zeit mit ganz vielen unvergesslichen Erfahrungen und Erlebnissen. Man hat sehr viele verschiedene nette Leute kennengelernt. Man hat das Leben unter ganz anderen Umständen kennengelernt und dadurch bestimmte Dinge erst so richtig schätzen gelernt. Außerdem konnte man seine Sprachkenntnisse verbessern.

Meine Tipps:

Einfach auf alles einlassen und es GENIEßEN !!! :-)"

 

Erfahre mehr über das Projekt, das Jessica T so begeistert hat: Umweltschutz auf Galápagos in Ecuador