Umweltschutz in Ecuador

"Die Zeit in Ecuador war einfach traumhaft"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 8 Wochen

Erfahrungsbericht von (24 Jahre)

22.01.2012

Stefanie schrieb:

„Die Zeit in Ecuador war einfach traumhaft. Ich habe es sehr genossen, mit jungen Leuten aus aller Welt zusammen zu arbeiten und zu leben. Besonders der Kontakt mit den Einheimischen war sehr interessant. Man bekam als Volontär viel bessere Einblicke in das Leben der Leute als es einem Touristen möglich ist.

Bei der Organisation hat auch alles super gepasst. Ich habe tolle Reiseunterlagen gekriegt und wurde immer nett betreut, als ich Fragen hatte. Man konnte gar nichts falsch machen, da man immer rechtzeitig informiert wurde. So habe ich mich immer gut aufgehoben  gefühlt.
Auch die Betreuung durch das Team vor Ort war spitze und meine Unterkunft hat mir sehr gut gefallen.

Von der Arbeit hatte ich mir vorab wenige Vorstellungen gemacht, wusste aber, dass ich "Gartenarbeit" machen würde. Von Ecuador hatte ich erwartet, dass es viel ärmer ist, und habe es mir eher wie ein Entwicklungsland vorgestellt. Ich war also in allen Aspekten positiv überrascht von meinem Aufenthalt.

Ich habe bei meiner Arbeit im Projekt die Erfahrung gemacht,  dass es großen Spaß macht, draußen in der Natur zu arbeiten. Außerdem habe ich viel über Heilpflanzen im Regenwald gelernt.

Mein Tag sah normalerweise so aus, dass ich um 7 Uhr gefrühstückt habe und danach ins Projekt gegangen bin. Zu meinen Aufgaben im Botanischen Garten gehörten unter anderem das Reinigen der Wege, das Pflanzen von Bäumen und Samen, auch Samen zu sammeln, Unkrautjäten, Beete Bauen und vieles mehr. Um 12 Uhr gab es Mittagessen und ich hatte ca. eine Stunde  Pause. Anschließend noch mal Arbeit bis 15.30 Uhr.

Das Land Ecuador hat mir unglaublich gut gefallen und mit der fremden Kultur bin ich auch super zurechtgekommen. Insgesamt würde ich sagen, sind die Leute in Ecuador viel offener und kommunikativer als in Deutschland. Man wird sofort herzlich aufgenommen und wie ein alter Freund behandelt. Auch sind die Leute sehr hilfsbereit.

Abends habe ich viel gelesen und Musik gehört und manchmal war ich mit anderen Teilnehmern nach der Arbeit auf ein Bier im nächsten Ort oder in der benachbarten Bar.

Am Wochenende haben wir Eintagesausflüge gemacht, sind zum Baden an den Fluss runter gegangen oder in die nächste Stadt gefahren. Es gab immer viel zu tun und zu sehen!

Einer meiner schönsten Momente war, als wir Mangroven an der Küste im kniehohen Schlamm gepflanzt haben und auch, als wir eine Brücke aus Baumstämmen gebaut haben.

Es war auf alle Fälle eine sehr gute Entscheidung mit Praktikawelten nach Ecuador zu gehen.. Man lernt so viel über fremde Kulturen und öffnet sich so neuen Situationen und lernt, mit Unbekanntem umzugehen.

Mein Tipp: Seid respektvoll den Leuten gegenüber und sie werden dich lieben!

Erfahre mehr über das Projekt, das Stefanie M. so begeistert hat: Umweltschutz in Ecuador