Umweltschutz in Ecuador

"Die Zeit im Projekt war super, weil ich extrem gerne in der Natur arbeite!"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 14 Wochen

Erfahrungsbericht von

28.02.2010

Nicole schrieb:

"Die Zeit im Projekt war super, weil ich extrem gerne in der Natur und mit der Natur arbeite! Zudem war es auf der Farm besonders interessant, da sie einen organischen Permakultur-Hof führen, was eine Wissenschaft für sich ist.

Unter der Woche sind wir jeweils um 6 Uhr aufgestanden und haben vor dem Frühstück die Tiere gefüttert. Jeder hatte jeweils für eine Woche dieselbe Schicht, die man etwa zu zweit oder zu dritt bewältigte. Danach gab es zum Frühstück frischen Fruchtsalat mit Granola! Ich werde lange suchen müssen, bis ich ein besseres Frühstück finde. Danach hat man für gewöhnlich im Garten gearbeitet z.B. gejätet, gesät oder geerntet, was meine Lieblingsarbeit war. Am Nachmittag erledigte man all die anderen Dinge, die so anfallen, z.B. Gebäude renovieren oder die Ernte weiter verarbeiten. Ab 4 Uhr hatten wir frei und konnten die kalte Dusche so wie die Hängematten genießen oder auf einen Spaziergang gehen. Abends haben wir häufig noch lange geplaudert, gespielt oder gesungen! Ich war rundum glücklich dort!

Bei der Arbeit kann man viel zu Permakultur und organischen Kreisläufen lernen. Wer sich dafür wirklich interessiert, sollte auf alle Fälle länger bleiben und den Kurs besuchen, den sie auf der Farm anbieten!

Ecuadorianer sind sehr herzliche Menschen, in meiner Gastfamilie fühlte ich mich vom ersten Moment an zuhause und auch die Leute auf der Farm haben alle mit offenen Armen empfangen! Allerdings spürt man schon Unterschiede je nach Region, auf mich hat die Küstengegend auf alle Fälle den offensten Eindruck hinterlassen. Einen deutlichen Unterschied zu der Schweiz spürt man, wenn man tanzen geht. Alleine zu tanzen ist schier unmöglich.

Das Wochenende wurde ganz unterschiedlich genutzt. Die meisten gingen jeweils auf Canoa, der nächstgrößere Ort, wo man Mails checken, surfen, am Strand liegen oder Party machen konnte. Der lustigste Augenblick war auf alle Fälle als ein Freiwilliger für 75$ in den Schweinemist gesprungen ist, nackt.

An der Organisation von Praktikawelten habe ich nichts vermisst. Bei mir hat alles geklappt, von daher: Weiter so! Auch die Mitarbeiter vom Team vor Ort haben ihre Arbeit sehr gut gemacht. Ich habe mich immer rund um wohl und gut informiert gefühlt."

Erfahre mehr über das Projekt, das Nicole E. so begeistert hat: Umweltschutz in Ecuador