Sozialarbeit mit Kindern in Ecuador

"wir haben direkt auf der Partymeile Quitos gewohnt und waren abends oft unterwegs"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

10.06.2010

Isabel schrieb:

"Ich habe mich von Praktikawelten von Anfang an gut betreut gefühlt. Als sehr angenehm habe ich empfunden, dass der Praktikawelten-Betreuer vor Ort Deutsch konnte und auch immer sehr hilfsbereit war. Alle waren sehr nett und haben immer versucht uns gut bei Problemen zu helfen.

Ein typischer Arbeitstag begann um 7.30 Uhr. Als ich gegen 9 Uhr beim Kindergarten war, waren die Kinder schon alle da und grade dabei ein kleines Frühstück zu essen. Nachdem alle sauber gemacht und die Windeln kontrolliert waren, konnten sie spielen. Ich war in der Zeit größtenteils damit beschäftigt, sie davon abzuhalten sich gegenseitig wehzutun oder Kinder zu trösten und mit ihnen zu spielen. Nach einem kleinen Snack war wieder kurz Spielzeit und dann gab es auch schon Mittagessen. Eine ziemliche Essensschlacht. Dann habe ich allen Kindern frische Klamotten angezogen, sie sauber gemacht und die Windeln gewechselt, sie in Decken gewickelt und in die Betten gelegt. Wenn dann alle geschlafen haben, habe ich Mittag gegessen und bin nach Hause gefahren.

Die Einheimischen nehmen nicht alles so ernst und sind oft einfach entspannter. Wenn man nicht grade als Einnahmequelle betrachtet wird, sind die Menschen auch sehr offen und hilfsbereit. Vielleicht etwas zu hilfsbereit, denn sie würden niemals zugeben, dass sie den Weg nicht wissen, und schicken dich notfalls auch in die komplett falsche Richtung.

In meiner Freizeit habe ich viel mit anderen Projektteilnehmern gemacht. Da wir direkt auf der Partymeile Quitos gewohnt haben, waren wir abends oft dort unterwegs. Das Team vor Ort hatte auch viele gute Freizeitangebote, die wir alle regelmäßig wahrgenommen haben. An den Wocheneden waren wir meist im Umland Quitos unterwegs."

Erfahre mehr über das Projekt, das Isabel B. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Ecuador