Sozialarbeit mit Kindern in Ecuador

"Ich hatte sehr viel Freude mit den Kindern zusammen zu arbeiten"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 4 Wochen

Erfahrungsbericht von

26.11.2008

Claudio schrieb:

"Das Projekt verlief sicher nicht genau nach meinen Vorstellungen, da ich ja nicht wusste, was auf mich zu kam. Dennoch hatte ich eine super Zeit. Ich hatte sehr viel Freude mit den Kindern zusammen zu arbeiten und eine neue Kultur auf einem unkonventionellen Weg kennenzulernen.

An einem typischen Arbeitstag bin ich morgens früh aufgestanden und habe gegen 7:15 den Bus 40 Minuten in den Süden zum Kinderhort genommen. Dort half ich der Lehrerin und verbrachte ich bis Mittag Zeit mit den Kindern. Ich sang mit ihnen Lieder, half ihnen bei Aufgaben, erzählte ihnen von meinem Land und spielte einfach auch mit ihnen. Dann aßen wir zusammen in der Schule, danach blieb ich zum Teil noch länger, oder ging auch die Stadt auskundschaften. Meine Freizeit habe ich damit verbracht, die Stadt auszukundschaften, Ausgehen am Abend, Trips an schöne Orte unternommen. Kulturelle Dinge der Stadt besucht, Sport getrieben, mit Freunden Spaß haben usw. Am besten haben mir die Tage, die ich am Strand an der Küste von Ecuador verbrachte, gefallen.

Am Anfang musste ich die Kultur besser verstehen. Personen waren zum Teil zurückhaltend oder passiv, dies hat meist auch Gründe. Dennoch haben sie eine sehr offene Mentalität. Ich wurde auch schon von einer ecuadorianischen Kollegin zum Essen zu ihr nach Hause eingeladen. Das war sehr interessant, zu sehen wie sie essen, wohnen und leben.

Die Arbeit von Praktikawelten sowie die Reiseunterlagen waren gut. Vor Ort wurde ich sehr gut betreut, das lokale Team hat mich zu jeder Zeit in jeder Situation hilfsbereit unterstützt.

Die Entscheidung zum Auslandsaufenthalt war natürlich die Beste. Ich habe sehr viel Neues gelernt! Als Tipp für zukünftige Freiwillige kann ich noch sagen, dass man sich nicht immer auf Kameraden aus dem Programm oder der Schule beschränken sollte. Die interessantesten Freundschaften schließt man mit Einheimischen. Durch solche Freundschaften lernt man auch sehr viel über die Kultur des anderen Landes und ist viel weltoffener."

Erfahre mehr über das Projekt, das Claudio H. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Ecuador