Physiotherapie in Ecuador

"Die Wochen im Projekt waren eine lehrreiche, durchweg positive Erfahrung."

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 12 Wochen

Erfahrungsbericht von

09.06.2008

Luzia schrieb:

"Ich war riesig gespannt dieses vielfältige und interessante Land kennen zu lernen und durch die Arbeit einen besseren Einblick in die ecuadorianische Kultur/ Mentalität zu gewinnen. Kurz gesagt: "Die Möglichkeit zu haben, in das Leben dort einzutauchen und nicht nur Zuschauer zu sein!"

Als Physiotherapeutin konnte ich in der Rehabilitation mitarbeiten. Dort durfte ich dann zum Teil selbständig, zum Teil mit anderen Therapeuten, Patienten behandeln - zum Beispiel Mobilisieren von Gelenken, Instruieren oder Kontrollieren von Übungen oder kleinen Hilfestellungen. Es war spannend zu sehen, wie der Beruf dort ausgeübt wird, Gemeinsamkeiten zu entdecken und über Unterschiede zu diskutieren. Einige der Therapeuten waren auch sehr interessiert und offen, neue oder andere Behandlungsmöglichkeiten kennen zu lernen. Die Arbeit mit den Patienten hat mir riesig Spaß gemacht, und auch vom Team wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Die Wochen im Projekt waren eine lehrreiche aber durchweg positive Erfahrung.

Die Nachmittage verbrachte ich mit Spanischlektionen, Salsakursen, joggen im Park, lesen oder einfach mit Freunden in einem der Cafés. Häufig haben wir auch zusammen gekocht und zum Teil noch andere zum "Tortillaplausch" eingeladen und danach einfach geredet, Karten gespielt oder sind noch ausgegangen.

Die Wochenenden waren immer sehr spannend und erlebnisreich. Wir sind immer verreist und der absolut schönste und unvergesslichste Moment war das Erklimmen des Cotopaxis. Über uns tausende von Sterne - das Wetter meinte es gut mit uns. Der Morgen war so klar, dass wir eine einmalige Sicht auf viele Vulkane hatten. Das war ein Moment, den ich ewig in Erinnerung behalten werde.

Man sollte interessiert und bereit sein, sich auf eine andere Kultur einzulassen und Unbekanntes zu entdecken. Es ist wichtig, vor allem bei der Arbeit auf die Leute zuzugehen, zu fragen, sein Interesse zu zeigen und nicht ständig alles mit zu Hause zu vergleichen. Schließlich verreist man ja in andere Länder um etwas Neues zu entdecken!"

Erfahre mehr über das Projekt, das Luzia K. so begeistert hat: Physiotherapie in Ecuador