Humanmedizin in Ecuador

"Ich bereue keine Sekunde und keinen Cent, den ich rein gesteckt habe!!"

  • Freiwilligenarbeit
  • Ecuador
  • 18 Wochen

Erfahrungsbericht von

10.10.2009

Natalie schrieb:

"Es war eine super Zeit, die ich dort hatte, und ich bereue keine Sekunde und keinen Cent, den ich rein gesteckt habe!! Die Stationen waren einfach super!! Ich hätte nicht gedacht, dass man mit so wenig trotzdem so viel erreichen konnte, da ich als Krankenschwester in Deutschland arbeite, hatte ich einen super Vergleich!

In den ersten 4 Wochen hatten wir von 13-17 Uhr Unterricht und danach bin ich mit meinen Freunden einkaufen gegangen und wir haben alle zusammen gekocht. Die Arbeitswoche war um 6 Uhr aufstehen, Frühstücken, um 7 Uhr zum Bus gehen und um 8 Uhr mit der Arbeit anfangen und bis 12-13 Uhr arbeiten und Nachmittags kochen, einkaufen, Internet, mit Freunden treffen, lesen, sonnen!! Meine Arbeitsaufgaben waren Betten machen, Blutdruck, Puls, Temperatur messen, Kompressen falten, Tupfer drehen, Chefarztvisite begleiten, Arztvisite ausarbeiten, Medikamentenschrank kontrollieren und auffüllen, Medikamente verabreichen, Ärzten bei Untersuchungen assistieren.

Am Wochenende bin ich mit meinen Freunden, die ich dort kennen gelernt habe, immer gereist, wir waren im Dschungel, an der Küste, haben Städtereisen gemacht. Am Abend haben wir oft zusammen gekocht und uns über unsere unterschiedlichen Projekte unterhalten. Nachmittags war ich oft im Internet und was trinken.

Ich habe erfahren, wie zufrieden die Menschen sind, obwohl sie nicht viel haben! Wie man in der Medizin auch noch mit älteren Geräten arbeiten kann!! Wie das Pflegepersonal mit so wenig auskommt und wie erfinderisch man wird! Aber im Gegensatz dazu war es schon oft erschreckend, wie wenig die Menschen von Hygiene halten und vielleicht auch kennen. Wie freundlich die Menschen sind, obwohl man als Fremde dort ist!! Das Interesse der Menschen an einem, warum man dies macht! Und ich habe gelernt, wie gut es uns in Deutschland geht und mein Leben richtig zu schätzen zu wissen.

Das Beste waren die Leute, die ich dort kennen gelernt habe!! Schöne und lustige Momente waren, als wir das erste Wochenende alle mit der Schule nach Mindo gefahren sind, die Geburtstage die wir gefeiert haben und das Land zu bereisen, der Spanischunterrricht, das Meerschweinchenessen. 

Die Betreuung von Praktikawelten hat mir gut gefallen ich konnte immer anrufen und meine Frage auch zum zehnten Mal stellen. Man sich immer Zeit und Mühe gegeben. Auch vor Ort konnte man mit allem zu den Betreuern gehen."

Erfahre mehr über das Projekt, das Natalie N. so begeistert hat: Humanmedizin in Ecuador