Meeresschildkröten (von Heredia aus) in Costa Rica

"Dieser Kontrast war genau das was ich wollte"

  • Freiwilligenarbeit
  • Costa Rica
  • 6 Wochen

Erfahrungsbericht von

Larissa schrieb:

"Mein Tagesablauf:

Gearbeitet wurde von Montag bis Samstag. Es gab im Projekt einen Wochenplan wo drauf stand wann was zu tun ist. Unter anderen wurden dort die Schichten eingeteilt, wer an welchen Strand Patrouillie läuft. 1 mal die Woche stand Hausputz auf dem Plan. Was aber schnell erledigt war, da jeder etwas gemacht hat. Meistens wurde Nachts gearbeitet von ca. 20:30 Uhr bis 4 Uhr morgens, wenn viele Schildkröten kamen, dies kam aber nur selten vor. Wir waren für insgesamt 5 Strände zuständig. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Zum Strand wurden wir mit dem Auto gefahren. Dort angekommen sind wir den Strand entlang gegangen um zu gucken ob die eine oder andere Schildkröte schon angekommen ist. Wenn man eine Schildkröte angetroffen hat ging die Arbeit los. Es wird auf ein vorgefertigtes Papier dokumentiert welche Art von Schildkröte ist das, wie ist das Wetter, Uhrzeit, in welcher Phase ist sie und wie lange benötigt sie für die einzelnen Phasen, wo macht sie ihr Nest (Strand oder Vegetation) und wie viele Eier legt sie. Während die Schildkröten ihre Eier legt, liegen wir hinter ihr und holen die Eier raus. Danach wird ein neues Nest gemacht um die Eier vor Tieren und Menschen zu schützen. Nach 6 Wochen buddelt man sie wieder aus und wenn alles gut ging findet man Schildkrötenbabys. Diese werden dann mit ins Projekthaus genommen. Dort werden sie gewogen und gemessen. Am Abend haben wir sie dann ins Meer entlassen. Das war wunderschön!

Mein Freizeit:

Da das Projekt weit weg von allem ist (30 Minuten zu Fuß ins nächste Dorf und 40 Minuten zu Fuß zum Strand) und man auf Taxifahrer angewiesen war, musste man seine Freizeit zeitig planen. Wir hatten sehr viel Freizeit. Die haben wir meistens am Strand verbracht. Strände wo keine Touristen waren. Wenn überhaupt nur ein paar Einwohner.

Meine Erfahrungen mit der neuen Kultur:

Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht. Obwohl meine Gasteltern kein englisch sprechen konnten und ich kein spanisch, konnte man sich immer irgendwie unterhalten. Zu Not half Google Übersetzer. Mit mir haben noch 2 andere Mädchen aus Deutschland dort gewohnt und die beiden haben auch viel übersetzt. Ich habe nur nette Menschen kennengelernt. Mit einigen hat man noch via Instagram Kontakt.

Mein schönster Moment:

Mein schönster Moment war als ich das erste mal am Strand war und ich meine Füße ins Meer gesteckt habe. Da habe ich das erst so richtig realisiert, dass ich in Costa Rica bin und habe mich bedankt, dass ich dieses tolle Abenteuer erleben darf. Unter anderem wollte ich unbedingt Ziplining machen. Über ein Dschungel in Costa Rica. Obwohl ich totale Höhenangst habe, habe ich es gewagt. Mit den Leuten aus dem Praktikawelten-Haus hatten wir einen unvergesslichen Tag.

Meine Tipps für zukünftige Weltenbummler:

Seid einfach offen und freut euch auf das was kommt. Man ist nie alleine. Ich habe mich nie gefühlt als würde ich alleine reisen.

Mein Fazit:

Definitiv war das eine gute Entscheidung. Ich wäre gerne länger als 4 Wochen geblieben. Dieser Kontrast war genau das was ich wollte. Diese Zeit wird immer in Erinnerung bleiben. Es vergeht nicht ein Tag an dem ich nicht an irgendeine Situation oder Ort denken muss."

Wasserfall im Regenwald in Costa Rica

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