Sozialarbeit mit Kindern in Argentinien

"Es wird zusammen gekocht, gegessen, gelacht, geteilt, Musik gemacht ..."

  • Freiwilligenarbeit
  • Argentinien
  • 5 Wochen

Erfahrungsbericht von

14.06.2016

Larissa schrieb:

"Das Land habe ich mir sehr aufregend, temperamentvoll und komplett anders vorgestellt, als alles was ich bisher gesehen und erlebt hatte. Offene und freundliche Menschen, großes Gemeinschaftsgefühl, gutes Essen, eine interessante Sprache und tolle, lange Partys.

Meine Arbeit habe ich mir sehr actionreich vorgestellt. Ich wollte wirklich Teil des Teams werden, in dem ich arbeitete und am Ende des Tages erschöpft sein.

Ich bin nicht allein gereist und konnte die freien Nachmittage und Wochenenden genießen. Die anderen Praktikanten, die Lehrer an der Sprachschule und die Lehrer an der Sportschule haben ihr Bestes getan.

Der Morgen begann mit einer einstündigen Busfahrt zur Sportschule. Nach der Besprechung der Lehrer wurden die Kinder begrüßt. Ich war in der Gruppe der Sechs-und Siebenjährigen mit meiner Freundin und fünf Lehrern. In der ersten Hälfte des Vormittags wurde meist gebastelt, gespielt oder Sport getrieben. Nach einer kurzen Pause mit Snacks, lernten die Kinder dann im Pool schwimmen. Den Nachmittag hatte ich frei.

Das Projekt hat mir gezeigt, dass mir die Arbeit mit Kindern liegt und Spaß macht, allerdings auch viel Arbeit und Organisation dahintersteckt. ;-)

In Argentinien sind die Menschen viel offener und sehr freundlich. Man wird sofort in die Gruppe integriert und kann viel Spaß mit ihnen haben. Freunde und Familie stehen hier an erster Stelle. Es wird zusammen gekocht, gegessen, gelacht, geteilt, Musik gemacht und viel unternommen. Von diesem Gemeinschaftsgefühl könnten wir Deutschen uns mehr als eine Scheibe abschneiden.

In meiner Freizeit habe ich meistens das traumhafte Wetter genossen. Am Nachmittag habe ich ein wenig Sport getrieben und am Abend habe ich oft mit meiner Freundin gekocht und manchmal sind wir auch in Clubs feiern gegangen. Am Wochenende fuhren wir meistens mit dem öffentlichen Bus an einen Fluss zum Baden und Ausruhen.

Der schönste Moment meines Aufenthalts war ein Wochenende mit den Lehrern der Sportschule. Sie luden meine Freundin und mich ein, mit ihnen zu gehen und ein Wochenende zu feiern. Wir grillten, tranken Fernet, gingen baden und sangen bis in den späten Abend am Flussufer mit anderen Argentiniern.

Mein Fazit:

Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Es war schön die Menschen und die Kultur näher kennenzulernen. Ich glaube der Aufenthalt hat mich wie meine gesamte Reise selbständiger und erfahrener gemacht."

Erfahre mehr über das Projekt, das Larissa S. so begeistert hat: Sozialarbeit mit Kindern in Argentinien