Reittherapie in Argentinien

"Es ist schön zu sehen, wenn die Kinder mit einem Lächeln auf dem Pferd sitzen und glücklich sind."

  • Freiwilligenarbeit
  • Argentinien
  • 10 Wochen

Erfahrungsbericht von

20.06.2016

Katharina schrieb:

"Mein Aufenthalt in Argentinien war super. Ich konnte während der Zeit im Projekt einiges in Bezug auf Reittherapie und den Umgang mit behinderten Kindern lernen. Das war echt sehr gut!

In meinem Projekt arbeitete ich von Dienstag bis Samstag. Dienstag bis Freitag nachmittags und samstags am Vormittag. Zu Beginn wurde zuerst sehr oft Mate getrunken, ein typisches argentinisches Getränk. Danach kamen langsam die Kinder. Ich musste die Kinder fürs Reiten fertig machen und danach ging die Reitstunde auch schon los. Diese durfte ich zum großen Teil frei gestalten, was am Anfang auch eine kleine Herausforderung war, vor allem da mein Spanisch nicht allzu perfekt war. Mit den behinderten Kinder ging ich am Anfang nur begleitend in den Stunden mit, zum Schluss durfte ich auch schon selbst mit dem Kind am Pferd sitzen und Übungen machen.

Als ich noch in Deutschland war, habe ich mich auf ein unbekanntes Land und ein großes persönliches Abenteuer gefreut. Außerdem hatte ich zu Beginn meines Auslandsaufenthaltes noch die ersten 4 Wochen vormittags einen Sprachkurs.

Die Leute in Argentinien waren wirklich total nett, warmherzig und offen mir gegenüber. Meine Tätigkeit betreffend hätte ich echt nicht gedacht so viel Verantwortung übernehmen zu dürfen, aber ich durfte es. Ich konnte teilweise wirklich ganze Reitstunden selber leiten und nach meinen Vorstellungen gestalten. Auch die Arbeit mit den  Kindern, vor allem mit den behinderten Kindern hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist einfach schön zu sehen, wenn die Kinder mit einem Lächeln auf dem Pferd sitzen und glücklich sind. J

Mit den anderen Teilnehmern habe ich mich super verstanden und auch mit den Einheimischen kam ich gut klar. Argentinier, bez. Südamerikaner sind ein sehr offenes und herzliches Volk. Man wurde immer herzlich begrüßt und meistens wurde einem auch gleich Mate angeboten. Mate ist sozusagen das Nationalgetränk bei dem jeder aus dem gleichen Becher trinkt, das war am Anfang doch etwas gewöhnungsbedürftig.

Grundsätzlich wird in Argentinien alles recht ruhig und ohne Stress angegangen. Das äußert sich in allen möglichen Situation, z.B. mal kommt der Bus - mal nicht, Buspläne existieren sowieso nicht. Man gewöhnt sich daran natürlich, aber am Anfang ist man es einfach von Deutschland her nicht gewöhnt.

Abends waren wir (die Teilnehmer) sehr oft zusammen unterwegs. Meistens in Bars, am Wochenende auch oft in der Disco. Das Wochenende haben wir meistens für Ausflüge genutzt um noch mehr von Argentinien kennen zu lernen. Ab und zu kleinere Ausflüge, aber auch größere wie nach Mendoza oder Iguazu waren dabei.

Praktikawelten war echt super! Ich habe mich durch Praktikawelten sehr gut betreut gefühlt. Meine Fragen wurden immer sehr rasch beantwortet und auch die Reiseunterlagen fand ich sehr gut!

Ich würde so einen Auslandsaufenthalt jederzeit wieder machen und kann nur jedem empfehlen gelassen an so einen Aufenthalt heranzugehen – die Zeit vergeht sowieso viel zu schnell!"

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