Humanmedizin in Argentinien

"Es war eine gute Entscheidung, weil ich medizinische Fähigkeiten erworben habe"

  • Freiwilligenarbeit
  • Argentinien
  • 9 Wochen

Erfahrungsbericht von

24.09.2008

Aurelia schrieb:

"Mein Projekt in der Klinik in Córdoba, Argentinien, war einfach toll. Wirklich alle Mitarbeiter des Krankenhauses begegneten mir mit großer Offenheit und Freundlichkeit. War ich am Anfang mit den medizinischen Aufgaben noch ein wenig überfordert, so änderte sich das schon nach einigen Tagen und ich konnte selbst immer mehr Aufgaben übernehmen. Ich besuchte innerhalb meiner 5 Wochen sämtliche Stationen des Krankenhauses und konnte auch bei zahlreichen Operationen zuschauen. Gleichzeitig lernte ich auf den Stationen viele Dinge, die man in Deutschland erst während des Studiums lernt. Natürlich gab es auch Tage, an denen es weniger für mich zu tun gab, aber dann konnte ich mit den Schwestern Mate trinken und das war auch immer unterhaltsam.

Alle Einheimischen sind mir sehr offen und freundlich begegnet, waren hilfsbereit und nach kurzer Zeit hatten wir oft Besuch von Einheimischen, mit denen man trotz der Sprachbarriere immer viel Spaß haben konnte. Genauso ging es mir im Krankenhaus, jeder war offen, freundlich, interessiert und hilfsbereit.

Die Betreuung von Praktikawelten in Deutschland hat mir gut gefallen. Auch die Betreuer in Argentinien waren immer freundlich und mein Praktikum war wirklich gut organisiert. Die Einführung in die Stadt bzw. das Leben in Córdoba und auch meine Vorstellung im Praktikum waren sehr gut!! Die meisten Wochenenden habe ich mit Reisen zugebracht. Ansonsten haben wir die Umgebung von Córdoba kennen gelernt, Sport gemacht und waren im Zentrum shoppen. Abends gab es oft mit unseren argentinischen Freunden Mate-Runden.

Es war auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung nach Argentinien zu gehen, weil es mich mit meinen Spanischkenntnissen voran gebracht hat, ich medizinische Fähigkeiten erworben habe und die argentinische Kultur kennen lernen konnte. Gleichzeitig habe ich viele nette Menschen kennen gelernt und ich denke, dass man durch einen Auslandsaufenthalt immer offener und selbstständiger wird.

Mein Tipp:
Man sollte in jeder Hinsicht offen und selbständig sein, nie zu hohe Erwartungen haben und sich im Krankenhaus für keine Arbeit zu schade sein."

Erfahre mehr über das Projekt, das Aurelia K. so begeistert hat: Humanmedizin in Argentinien